Bewegung zeigte Zähne
Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Bild: BBZ
Berlin (kobinet) In der Auseinandersetzung um das hitzig debattierte und nun teilweise in Kraft getretene Bundesteilhabegestz hat die Bewegung der davon Betroffenen Zähne gezeigt. "Deutlich wurde, die Behindertenbewegung lebt und wenn es darauf ankommt, kann sie ihre Zähne zeigen", schreibt im Leitartikel der Februar-Ausgabe der Berliner Behindertenzeitung dazu Dominik Peter.
"Das ist gut so und unser aller Dank gehört vor allem all jenen Protagonisten, die viele, viele Stunden ihrer (Frei)Zeit investiert haben", so der Chefredakteur und Vorsitzende des Berliner Behindertenverbandes. Stellvertretend zitierte er mit Constantin Grosch einen von ihnen: "Wir konnten ganz neue Aspekte in den Vordergrund heben, zeigen, dass wir Betroffene für uns selbst sprechen können und am Ende haben wir einen der größten Gesetzgebungsprozesse der neueren Zeit nicht nur beeinflusst, sondern maßgeblich verändert."
Auf einer Info-Veranstaltung am 24. März will der Berliner Verband aufzeigen, was bei diesem Gesetz nunmehr zu beachten sei.

Von Sven Drebes
@Signe:
Sie sollten nur von Dingen schreiben, von denen Sie auch nur einen Hauch Ahnung haben.
1. Wer Ass9stenz braucht, braucht in aller Regel auch Hilfsmittel. Das kann man nicht miteinander ersetzen-
2. Sie brauchen sich keine Sorgen machen, die Sozialämter achten schon sehr darauf, dass niemand für etwas Assistenz bekommt, was dem Sachbearbeiter auch nur irgendwie mit Hilfsmitteln möglich scheint.
3. Wenn Sie die Finanzierung von Assistenz abschaffen oder die Assistenznehmer dafür zahlen lassen, schaden Sie genau den Menschen mit schwersten körperlichen und geistigen Behinderungen, die dann Assistenz bräuchten, wenn die Angehörigen nicht mehr können. Auch für die muss es Assistenz geben!
Von Michael
Mahlzeit liebe signe du redest so als ob man für seine Behinderung was kann und wovon sollen die das denn bitte schön bezahlen sorry das musste mal raus
Von Signe
Ich finde es richtig, dass sich die Behörden das Geld bei den Betreffenden wiederholen.
Die Kunst besteht von den Betroffenen (auf Grund der ihnen gegebenen Intelligenz) mit der Krankenkasse in Sachen orth. Hilfsmittel zu verhandeln und so die Kosten für die personengeleistete Assistenz in der Stundenzahl niedrig zu halten.
Von Signe
Post Scriptum:
Mit 'quengelnde Kinder' sind von niemandem (auch nicht von den weiteren Nichtbehinderten, die mich von sich aus auf die Aktionen gegen das Bundesteilhabegesetz ansprachen) die Schwerst(mehrfach)Behinderten mit intellektueller Behinderung gemeint gewesen, sondern die an sich selbständigen Schwerstmehrfachbehinderten, die intellektuell ihr Leben allein wuppen (können).
Von Signe
Auch hier wieder:
Das Verschweigen der nichtbehinderten, Sorge tragenden Angehörigen der Schwerst(mehrfach)Behinderten, vornehmlich derer mit schwerster, intellektueller Behinderung!
Hier hat niemand, außer die Betroffenen haben das selbst getan, vom Berliner Behindertenverband eine wahrhaftige Gleichstellung der genannten Angehörigen weder erstrebt noch sich aktiv hierfür öffentlichkeitswirksam eingesetzt. Es ging den Egoman/innen immer nur um sich selber. Deshalb ist auch das Anprangern der Reichtumsungleichverteilung in Deutschland mit gespaltener Feder geschrieben und mit gespaltener Zunge gesprochen.
Ironie der Geschichte:
Mir haben andere Nichtbehinderte gesagt, dass sie sich erinnert fühlten, als ob quengelnde Kinder bei Mama und Papa um ihr Spielzeug bettelten.
Selbständig wird man nicht, wenn andere die Assistenz bezahlen. Selber bezahlen, das macht Sinn. Und den Ausgleich als qualitativ hervorragende und vielleistende orth. Hilfsmittel herbeiführen. Sonst bleibt man immer im infantilen Status und wird von der Umwelt auch so wahrgenommen.