Erster Inklusiver Kulturtag in Köln
Veröffentlicht am von Hartmut Smikac
Köln (kobinet) In der Freien Werkstatt Theater in Köln wird derzeit der Erste Inklusive Kulturtag vorbereitet. Dabei trifft Kultur auf Politik sowie Künstlerinnen und Künstler auf Veranstalter, um gemeinsam Ziele für einen erfolgreichen inklusiven Kulturstandort Köln zu entwickeln und mit konkreten Maßnahmen umzusetzen.
Das einjährige Projekt „Runder Tisch für inklusive Kultur“ präsentiert zum Abschluss die erarbeiteten Ergebnisse. Künstlerinnen und Künstler mit und ohne Behinderung wurden erstmalig mit zahlreichen Akteuren aus der freien Kunstszene, Politik und Bildungseinrichtungen zusammengebracht, um eine gemeinschaftliche Zielsetzung für die Entwicklung inklusiver Kultur in Köln zu erarbeiten. Ein Ergebnis dieser Arbeit ist, dass Menschen mit Behinderung in Schlüsselpositionen am kulturellen Wirken in der Stadt Köln beteiligt werden sollen. Ein mehrjähriges inklusives Kulturprojekt wird ein Meilenstein auf dem Weg zu einem dauerhaften inklusiven Kulturstandort in Köln sein.
Dieser Kulturtag wird mit der ersten bundesweiten inklusiven Kulturbörse fortgeführt. Künstlerinnen und Künstler, Veranstalterinnen und Veranstalter, Produzentinnen und Produzenten, Medien und Fachpublikum bekommen dort die Möglichkeit, sich kennenzulernen, auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Es werden themenbezogene Workshops und Diskussionen zur künstlerischen, politischen und gesellschaftlichen Bedeutung inklusiver Kulturarbeit stattfinden.
Auf der inklusiven Kulturbörse stellt sich auch „Amelinde“ vor. Dies ist ein Künstlerportal speziell für Künstlerinnen und Künstlern mit Behinderung und hat die Vermittlungsarbeit bereits aufgenommen. Des Weiteren werden Ausschnitte aus Arbeiten inklusiver Kulturprojekte gezeigt. Die inklusive Kulturbörse endet mit einem kulturellen Highlight.
