Mad Pride in Köln
Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Bild: Martin Lindheimer
Köln (kobinet) Die Mad Pride Parade geht Pfingstmontag (21. Mai) in Köln wieder auf die Straße. Zum Abschluss des Sommerblut-Festivals zieht die Parade vom Ehrenfelder Bahnhof nach Odonien. Die Mad Pride bringt alle Menschen zusammen: verrückt, behindert, asozial, an den Rand gedrängt - gegen Diskriminierung und Ausgrenzung. Die Parade ist initiiert vom Verein Inklusion und Kultur und einem breiten Bündnis aus der Behindertenselbsthilfe.
"Viele erleben uns als irritierend, wenn wir sind, wie wir sind. Viele meinen, unser Alltag wäre leidvoll. Doch das ist ihr Problem, nicht unseres. Wir erleben uns lustvoll und zugewandt, verlieben uns, haben Beziehungen und bekommen Kinder. Wir essen, schlafen, lernen, arbeiten, feiern, flanieren und genießen unser Leben – meistens", heißt es im Aufruf zur Parade. "Deshalb: Trau dich zu fordern, was du brauchst! Zeige deine Sehnsüchte, dein Begehren, deine Freude, deine Lust!"
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