Aktion Mensch fördert Barrierefreiheit bei Rollstuhlbasketball-WM

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Logo der Aktion Mensch
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Bild: Aktion Mensch

Bonn / Hamburg (kobinet)Für mehr Barrierefreiheit bei der Rollstuhlbasketball-WM 2018 in Hamburg sorgt die Aktion Mensch: Mit rund 250.000 Euro unterstützt Deutschlands größte Soziallotterie die barrierefreie Durchführung der sportlichen Großveranstaltung. Zu dem internationalen Wettbewerb, der vom 16. bis 26. August 2018 in der Hamburger edel-optics.de Arena stattfindet, werden rund 50.000 Fans erwartet. Sie können sich auf ein inklusives Miteinander auch außerhalb des Spielfelds freuen: Neben einem Bühnenprogramm mit regionalen Bands und Chören gibt es eine eigens angelegte Action-Fläche mit rollstuhlgerechtem Boden, auf der Besucher mit und ohne Behinderung eine Vielzahl an Spiel- und Sportangeboten ausprobieren können.

Damit das Sportgeschehen zu einem unvergesslichen und barrierefreien Erlebnis auch für blinde und sehbehinderte Zuschauer wird, werden ausgewählte Spiele von professionellen Blindenreportern begleitet – und somit erlebbar gemacht. „Sport hat das Potential, Menschen mit und ohne Behinderung zusammenzubringen“, sagt Armin von Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch. „Die Rollstuhlbasketball-WM in Hamburg ist eine großartige Möglichkeit, sportliche Spitzenleistungen zu erleben. Zusätzlich trägt das Großevent dazu bei, dass der Behindertensport in unserer Gesellschaft noch mehr Akzeptanz erfährt.“

Die Rollstuhlbasketball-WM 2018 für Frauen und Männer in Hamburg ist laut Veranstalter das zweitgrößte Sportevent des Behindertensports nach den Paralympics und wird erstmalig in Deutschland ausgetragen. „Die Unterstützung der Aktion Mensch ermöglicht es uns, eine Vielzahl an barrierefreien Sport- und Freizeitangeboten bei der Rollstuhlbasketball-WM für alle Fans umzusetzen. Eine fantastische Wertschätzung, die allen Besuchern zu Gute kommt", so Tony Kahlfeldt, Geschäftsführer der WM 2018 Rollstuhlbasketball gGmbH. Mit dem Ziel, das Mobilitäts- und Sportverständnis im Behindertensport zu stärken, wollen die Veranstalter auch weltweit Beachtung finden.