Titelstory von inklusiv! zum Thema Schizophrenie

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Margit Glasow
Margit Glasow
Bild: Uwe Klees

Rostock (kobinet) Nichts verpassen, mitreden, dabei sein! Das ist das Motto der aktuellen Ausgabe des Magazins inklusiv!, so Chefredakteurin Margit Glasow heute gegenüber kobinet. Die Titelstory widmet sich diesmal einer anderen Art von Einschränkung: einer psychischen Erkrankung. Thomas Greve lebt mit Schizophrenie. Sein größter Wunsch ist es, sich anerkannt zu fühlen, ein Teil dieser Gesellschaft zu sein. Er möchte nichts verpassen, mitreden, dabei sein! Doch er weiß, dass es viele Berührungsängste gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen, insbesondere mit Schizophrenie gibt. Und er weiß, dass es für ihn selbst nicht immer einfach ist, eine gewisse Normalität im Umgang mit anderen zu finden. Wie er sich seine „Wege aus der Einsamkeit“ bahnt, welche Ängste, Wünsche und Hoffnungen ihn dabei begleiten, darüber hat er ganz offen gesprochen.

Um die Frage der Teilhabe geht es auch im Schwerpunktthema zur Automobilität. Eigentlich sollte Mobilität spätestens seit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention eine Selbstverständlichkeit sein. Doch gerade aktuell stellen neue Normen und Richtlinien für Rollstühle, Fahrzeuge und Verkehrsmittel eine sichere und gleichzeitig barrierefreie Mobilität von Menschen mit Behinderung infrage und drohen, sie aus sicherheitstechnischen Überlegungen heraus von der öffentlichen Beförderung auszuschließen. Aus diesem Grunde diskutierten im Februar Menschen mit Behinderung, Mobilitätsfachleute, Vertreter aus Politik, Verbänden und der Industrie, Beförderungsunternehmen und kommunale Auftraggeber auf dem 2. Mobilitätsforum in Berlin über die neuen Herausforderungen. Ob und wie die Zielstellung dieses Forums aus Sicht des Veranstalters, des VdTÜV, erreicht wurde, darüber sprach inklusiv! mit Frank Schneider vom Geschäftsbereich Fahrzeug und Mobilität.