Fair Play beim Frühjahrsfinale
Veröffentlicht am von Franz Schmahl
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Berlin (kobinet) Das erstmals gemeinsam ausgetragene Frühjahrsfinale von "Jugend trainiert für Paralympics" und "Jugend trainiert für Olympia" geht heute in Berlin zu Ende. Prominenter Gast der Schulsportwettbewerbe war Jochen Wollmert, dreifacher Paralympics-Sieger im Tischtennis.
Wollmert wird im September in Paris vom Internationalen Komitee für Fair Play mit dem Baron de Coubertin-Award ausgezeichnet, der weltweit höchsten Würdigung für faires Verhalten im Sport. Als der 48-jährige Champion in London seine dritte Gold-Medaille gewann, hatte er im Halbfinale und im Endspiel zwei Punkte zurückgegeben, weil er der Meinung war, dass sie ihm nicht zustanden.
In Berlin verfolgte Wollmert gespannt die Endspiele in seiner Sportart. Wie im Vorjahr gewannen die Jungen der Heinrich-Böll-Schule aus Göttingen ganz überlegen und ließen dem Team von der Carl-von-Linné-Schule wieder nur den zweiten Platz. Der Berliner David Natus aus der 5. Klasse der Körperbehindertenschule hatte in seinem Einzel-Match schon die ersten beiden Sätze sicher gewonnen. Er musste sich dann doch noch seinem Göttinger Rivalen geschlagen geben. 3:2 - der Lange aus Niedersachsen riss die Arme hoch, der coole Kleine aus der Hauptstadt brauchte ein wenig Trost. Im nächsten Jahr will er aber "den Spieß umdrehen". Sein Trainer ist überzeugt, dass David es schaffen wird.
