Rundgang: Eine Gesellschaft für Alle

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Dortmund (kobinet) Der behindertenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Markus Kurth führt gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Behindertenselbsthilfe und den Dortmunder Grünen am 23. Mai von 10.30 - 15.30 Uhr einen Rundgang zum Thema „Eine Gesellschaft für alle" in Dortmund durch. Der Rundgang steht dabei unter dem Motto "Eine Gesellschaft für Alle".

Bei dem Rundgang werden verschiedene Betriebe und Organisationen besucht, die sich für eine Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in den Bereichen Wohnen und Arbeiten einsetzen. Von 10.30-15.30 Uhr ist Markus Kurth mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in zwei barrierefreien Bussen unterwegs. Die erste Station ist das barrierefreie Wohnhaus am Burgring 4/6 in Mengede. Im dortigen Nachbarschaftstreff (Nachbarschaftstreff in der Musterwohnung Burgring 4) werden Vertreterinnen der DOGEWO und der Diakonie über das Konzept des Treffs und über die barrierefreien Baumaßnahmen der Dogewo informieren.

Anschließend steht der Besuch der Wäscherei Kreft im Olpketal (Olpketalstraße 80) auf dem Programm. Die Wäscherei Kreft beschäftigt Menschen mit Behinderungen. Nächste Station ist die Wohntrainingsgruppe des Ambulant Betreuten Wohnens der Caritas (Wohnhaus St. Martin, Nordstraße 28). Dort trainieren Menschen mit Lernbehinderungen das Wohnen in den eigenen vier Wänden, bevor sie anschließend in eine eigene Wohnung ziehen.

Zum Abschluss besucht die Gruppe mit Markus Kurth das Hotel Neuhaus (Agnes-Neuhaus-Straße 5), dort sind Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus dem Bereich der Behindertenhilfe und der Wohlfahrtsverbände zu einem abschließenden Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Rundgangs eingeladen.

Ziel des Rundgangs ist es, zu erfahren wo sich Dortmund auf dem Weg in eine "Gesellschaft für alle" befindet, welche Möglichkeiten Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt haben und welche Möglichkeiten sich ihnen auf dem Wohnungsmarkt bieten. Dabei sollen positive Beispiele aufgezeigt werden, aber auch noch bestehende Handlungsbedarfe identifiziert und diskutiert werden, heißt es in einer Presseankündigung.