Kooperation mit Regelschulen wird ausgebaut
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: LSJV RLP
Bendorf (kobinet) Schon seit etwa acht Jahren kooperiert die Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige Neuwied nun schon erfolgreich mit dem Wilhelm-Remy-Gymnasium in Bendorf. Das bedeutet, dass hörgeschädigte SchülerInnen nach der Klasse 4 auf ein Regel-Gymnasium wechseln können, das sich strukturell und organisatorisch so verändert hat, dass es den Bedürfnissen Hörgeschädigter im Unterricht gerecht wird.
Den Erfolg dieser Kooperation bestätigt nun die Uni Köln, die darüber eine empirische Studie angefertigt und Bestnoten verteilt hat, heißt es auf der Internetseite des rheinland-pfälzischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV). Vor drei Jahren ist dieses Modell übertragen worden auf die Heinrich-Heine-Realschule plus in Neuwied. Seit dieser Zeit nehmen Schülerinnen und Schüler der Landesschule am Unterricht der Realschule plus ab Klasse 7 im Bildungsgang Sekundarstufe I teil und auch das gelinge gut. Und jetzt beginnt die Kooperation mit einer dritten Schule im Kreis, der Integrierten Gesamtschule in Neuwied.
"Unter diesen Voraussetzungen haben hörgeschädigte Schülerinnen und Schüler nun gute Möglichkeiten, wohnortnah und mit anderen Hörgeschädigten zusammen das Abitur oder den Qualifizierten Sekundarabschluss I zu machen", heißt es vonseiten des LSJV. Diese Kooperationen wurden vor kurzem an der Landesschule in Neuwied gefeiert.
