SoVD fordert wieder Befreiung von Rundfunkgebühr
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: SoVD
Hannover (kobinet) Das deutliche Plus beim Rundfunkbeitrag muss nach Ansicht des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) den behinderten Menschen und den Beziehern kleiner Einkommen zugute kommen. Hier seien Nachbesserungen überfällig. Das erklärte Adolf Bauer, Landesvorsitzender des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in Niedersachsen.
Adolf Bauer verwies auf die in der Vergangenheit bewährte Rundfunkbeitragsbefreiung für Menschen mit Behinderungen. Der Ausgleich ermöglichte kulturelle Teilhabe für Personen, denen aufgrund ihrer Behinderung der Weg in Ausstellungen, Konzerte oder Theater verstellt war. Mit Inkrafttreten des neuen Rundfunkbeitragsrechts wurde der Nachteilsausgleich vor einem Jahr abgeschafft. Der SoVD hatte dies vehement kritisiert und deutliche Verbesserungen gefordert. Adolf Bauer sprach sich zudem für eine Entlastung der Bezieher von kleinen Einkommen aus. "Die Befreiungsmöglichkeiten vom Rundfunkbeitrag aus sozialen Gründen auszuweiten, ist angesichts der sprudelnden Einnahmen der richtige Weg. Wer früher aufgrund der steigenden Kosten für Miete, Heizung und Strom auf das Fernsehen verzichtet hat, konnte über die Runden kommen. Die Möglichkeit der Befreiung muss den Betroffenen wieder eröffnet werden“, so Adolf Bauer.

Von Pollis
ich würde mich auch freuen weil der armunt immer schlimmer wird
Von harle
Zu: „Mit Inkrafttreten des neuen Rundfunkbeitragsrechts wurde der Nachteilsausgleich vor einem Jahr abgeschafft. Der SoVD hatte dies vehement kritisiert und deutliche Verbesserungen gefordert.“
Na ja, Herr @Adolf Bauer vom SoVD, ob das mit der vehemten Kritisierung in der Öffentlichkeit und im Rundfunkrat rechtzeitig durch den SoVD wahrheitsmäßig so gestimmt hat, und zwar vor der Änderung der Rundfunkgebühren mit Inkrafttreten des neuen Rundfunkbeitragsrechts „Rundfunkbeitragsstaatsvertrag (RBStV)“ mit der Unterzeichnung des 15. Rundfunkänderungssstaatsvertrag, spätestens noch vor der abstimmenden Ratifizierung darüber durch die Ministerpräsidenten der Bundesländer vom 15. bis 21. Dez. 2010 im Bundesrat, kann bezweifelt werden.
Nicht leise dagegen, sondern werbe-intensiv eindeutig und unmissverständlich zustimmend dafür waren lautstark jedenfalls die Intendanten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkmedien (ARD; ZDF, Deutschlandfunk, etc.).
Herr @Adolf Bauer mir fehlt der Glaube, bitte belegen Sie mal.