Inklusionstour in Fulda gestartet

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Spitzenspiel zum Auftakt der Fuldaer Inklusionstour
Spitzenspiel zum Auftakt der Fuldaer Inklusionstour
Bild: sport grenzenlos

Fulda (kobinet) Mit einem inklusiven Tischtennis-Abend ist heute die „sport grenzenlos Inklusionstour" in Fulda gestartet worden. Tischtennisspieler und -interessierte aus der Region mit und ohne Behinderung trafen in der Sporthalle in der Washingtonallee zusammen, um gemeinsam Tischtennis zu spielen. Unter ihnen Kinder und Jugendliche, Vereins- und Hobbyspieler, Paralympicssieger und Weltmeister. Eine Begegnung auf Augenhöhe, denn: Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, Tischtennis im Rollstuhl sitzend auszuprobieren, sich mit den deutschen Stars der Rollstuhl-Tischtennisszene zu messen und auszutauschen. Im Spitzenspiel traf der Bundesligaspieler des TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell Wang Xi (links) im ungewohnten Rollstuhl-Doppel mit seinem Trainer Qing Yu Meng auf die paralympischen Spitzensportler Selcuk Cetin (links) und Holger Nikelis

„Das war ein toller Auftakt, so wie wir ihn uns gewünscht haben: locker, sportlich, kommunikativ, inklusiv", sagten Mathias Leilich, Präsident des Lions Club Fulda und Holger Nikelis, Paralympicssieger im Rollstuhl-Tischtennis und Gründer der Kölner Initiative „sport grenzenlos", unisono. Unter dem Motto „Behinderung in Fulda?! Nicht mit uns." veranstalten der Lions Club und „sport grenzenlos" zusammen mit der Fuldaer Zeitung, dem Tischtennis-Bundesligisten TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell und anderen
lokalen Partnern bis zum Sonntag die Inklusionstour in der hessischen Barockstadt.

Lesermeinungen zu “Inklusionstour in Fulda gestartet” (1)

Von Gisela Maubach

Solange der Begriff Inklusion grundsätzlich und ausschließlich nur dort Verwendung findet, wo eine gewisse Leistungsfähigkeit bei den gemeinsamen Aktivitäten notwendig ist, kann (!) wirkliche Inklusion gar nicht funktionieren!