Sie Fragen, Experten antworten zur Jobsuche
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: Aktion Mensch
Bonn (kobinet) Wer hilft mir bei der Jobsuche? Was muss ich bei einer Bewerbung beachten? Diese und viele weitere Fragen stellen sich Menschen mit Behinderung auf Jobsuche. Ab heute bis 2. März haben Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen an Expertinnen und Experten auf der Internetseite des Familienratgebers der Aktion Mensch zu stellen.
"Experten verschiedener Fachrichtungen antworten zu Themen wie Ausbildung, Stellensuche, Rechte und Pflichten am Arbeitsplatz, Einstellung von Menschen mit Behinderung, Werkstätten und Teilhabe für Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung", heißt es vonseiten des Familienratgebers.

Von behindertenrecht
Wenn behinderte Menschen vom Jobcenter an eine Werkstatt vermittelt würden, hätten sie zumindest das Wahlrecht und müssten ebenso wie viele arbeitsfähige Menschen als "Aufstocker" behandelt werden, weil eben der Lohn das Existenzminimum nicht deckt ABER sie wären keine Sozialhilfempfänger mehr und würden somt gleichbehandelt .
Dazu müssten aber die Werkstätten Arbeitgeber werden, weil sonst alles beim alten bleibt .
Von behindertenrecht
Das ist das Resultat davon, daß behinderte Menschen immer noch nicht gleichbehandelt werden und daher nicht "wissen" können, daß sich jeder erwerbsfähige Mensch, bezüglich Ausbildungssuche und Arbeitssuche an das Jobcenter wendet und auch für diese Teilhabe Recht auf persönliche Asisstenz hat, die ihn begleitet, damit er nicht ohne "Rolli" oder ohne sonstige Hilfemittel dort erscheint .
Beim Jobcenter erhält jeder erwerbsfähige Mensch, Hilfe bei der Jobsuche und bei den Bewerbungen NUR die persönliche Begleitung durch Assistenz muss über ein Teilhabegesetz endlich geregelt werden, d.h. auch für die behinderten Menschen, die nicht erwerbsfähig sind, damit ALLE inklusiv am Leben teilhaben können .