Bahnkunden-Verband für mehr Barrierefreiheit in Brandenburg

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

IC-Zug
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Bild: omp

Potsdam (kobinet) Der Deutsche Bahnkunden-Verband hat sich Kritisch zur geplanten Novelle des ÖPNV-Gesetzes des Landes Brandenburg geäußert. In einem Brief an die Landtagsabgeordneten, die im Verkehrsausschuss vertreten sind, moniert der Verband auch die fehlende Unterstützung der Barrierefreiheit.

"Die Umsetzung der Barrierefreiheit ist völlig ungeklärt; auch hierbei werden die Aufgabenträger, so jedenfalls unser Eindruck, vom Land alleine gelassen. Viele Haltestellen müssen bis 2020 baulich verändert werden, um barrierefrei zugänglich zu sein. Sofern hiermit größere Baumaßnahmen verbunden sind, muss bald mit den Planungen begonnen werden. Hierzu wiederum ist aber Voraussetzung, dass die Finanzierung geklärt ist. Zahlreiche alte Straßenbahnfahrzeuge können nur mit einem finanziellen Riesenaufwand, der in vielen Fällen einem Neubau gleichkommt, entsprechend umgerüstet werden. Wer soll das finanzieren? Das Land hat, wenn das Gesetz so verabschiedet wird, hierfür keine Verantwortung mehr", heißt es in dem Offenen Brief des Deutschen Bahnkunden-Verbandes an die Landtagsabgeordneten von Brandenburg.