Weiterentwicklung des Landesaktionsplans gestartet

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Matthias Rösch mit Rollstuhl
Matthias Rösch mit Rollstuhl
Bild: MSAGD RLP

Mainz (kobinet) Der Landesaktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention wird in Rheinland-Pfalz derzeit unter Beteiligung der Menschen mit Behinderungen fortgeschrieben. Zunächst wird eine umfangreiche Ideenphase vorgeschaltet, an der neben den Selbsthilfeverbänden von Menschen mit Behinderungen auch Kommunen, Kirchen, Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften sowie Wohlfahrtsverbände beteiligt werden. Der rheinland-pfälzische Sozialstaatssekretär David Langner und der Landesbehindertenbeauftragte Matthias Rösch begleiten diese Phase intensiv.

Den Auftakt der dreiteiligen Ideen-Workshop-Reihe bildete am Freitag die Veranstaltung zu den Teilhabefeldern Arbeit und Bildung in Mainz. "Die Akteure können in dieser Phase ihre Vorschläge einbringen und bereits umgesetzte Maßnahmen zur Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe behinderter Menschen in Rheinland-Pfalz vorstellen", so Matthias Rösch. Ziel sei es, mit der Weiterentwicklung des Landesaktionsplans einen fruchtbaren Rahmen für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu erarbeiten und wertvolle Impulse für die Inklusion in und über Rheinland-Pfalz hinaus zu geben.

"Damit ist Rheinland-Pfalz nicht nur das erste Bundesland, das 2010 einen Aktionsplan vorstellte, sondern auch das erste Bundesland, das seinen Aktionsplan weiterentwickelt", erklärte Matthias Rösch. Die Ergebnisse der Fortschreibung sollen im Dezember 2015 vorgestellt werden.

Weitere Informationen zum Landesaktionsplan gibt's unter http://inklusion.rlp.de/landesaktionsplan-2015. Auch eine Beteiligung über das Internet ist möglich. Ideen und Vorschläge können im Ideenformular auf der Internetseite s.rlp.de/ideenformular eingetragen werden und fließen ebenfalls in den Landesaktionsplan ein.