Sommercamp in Duderstadt eröffnet

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Logo des Sommercamps
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Bild: Malika Groß

Duderstadt (kobinet) Das Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben wurde heute eröffnet. 60 Frauen und Männer aus dem deutschsprachigen Raum sind nach Duderstadt gereist, um eine Woche lang gemeinsam ein Programm zu erleben und selbst zu gestalten. Bis zum Freitag besteht dort die Möglichkeit, in Workshops und Diskussionsrunden gemeinsam verschiedenste Themen zu bearbeiten.

"Zum ersten Mal liegt der Fokus auch darauf alle Sinne zu stimulieren. Dafür werden zum Beispiel Koch-, Tanz- und Berührungskurse angeboten, in denen sich Menschen mit verschiedensten Behinderungen, aber auch Nichtbehinderte, begegnen können", teilte das Organisationsteam kobinet mit.

Selbstverständlich bleibt das Befassen mit Behindertenpolitik auch dieses Jahr nicht aus: Workshops zur UN-Behindertenrechtskonvention, zur rechtlichen Betreuung und zu Behindertenwerkstätten werden ebenfalls angeboten. Neu im Camp ist außerdem ein Selbstverteidigungskurs für Menschen mit und ohne Behinderung.

Neben den vielen Programmpunkten gibt es auf dem von der Aktion Mensch geförderten Sommercamp viel Raum für Gespräche und persönlichen Austausch. Bei all der inhaltlichen Arbeit wird so ein Rahmen zum Vernetzen und Kennenlernen geboten – immerhin arbeitet es sich mit Freunden besser als mit Fremden.

Das Team freut sich auf ein spannendes Sommercamp 2014. Dabei werden eine Foto-CD und eine Camp-Zeitung von allen Beteiligten gestaltet.

Lesermeinungen zu “Sommercamp in Duderstadt eröffnet” (3)

Von Soca

Der zweite Tag des Sommercamps

Nach den Gewittern der Nacht weckte uns um acht der Rasenmäher des Hausmeisters. Das gute daran war, dass es so fast alle pünktlich zum Frühstück kommen konnten und wir mit ganz viel Obstsalat im Bauch in die erste Workshoprunde starten konnten. Zur Auswahl stand ein Vortrag über Behinderung und Mutterschaft, eine kreative Bastelgruppe, eine Sport-und Spielerunde und die Redaktionssitzung der Sommercampzeitung.
Nach dem Mittagessen und einer Pause im Sonnenschein, die jeder für sich gestalten konnte gings weiter. Am Nachmittag boten Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Sommercamp einen Tischtenniskurs für Anfänger, eine Spielerunde für das Gesellschaftsspiel Activity, Lachyoga und die Weiterführung des Tantraworkshops an. Am Abend fand das allseits beliebte und lang ersehne Kickertunier statt. Für alle, die es lieber ruhiger mögen, wurde im Kaminzimmer des Jugendgästehauses wurde wieder aus dem Roman: „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ vorgelesen. Ein hellrosafarbener Sonnenuntergang rundete den Abend ab. Jetzt müssen nur noch die Mücken lernen, dass auch sie gerne mal schlafen gehen dürfen.

© Robert Junghanns

Von Soca

Der zweite Tag des Sommercamps

Nach den Gewittern der Nacht weckte uns um acht der Rasenmäher des Hausmeisters. Das gute daran war, dass es so fast alle pünktlich zum Frühstück kommen konnten und wir mit ganz viel Obstsalat im Bauch in die erste Workshoprunde starten konnten. Zur Auswahl stand ein Vortrag über Behinderung und Mutterschaft, eine kreative Bastelgruppe, eine Sport-und Spielerunde und die Redaktionssitzung der Sommercampzeitung.
Nach dem Mittagessen und einer Pause im Sonnenschein, die jeder für sich gestalten konnte gings weiter. Am Nachmittag boten Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Sommercamp einen Tischtenniskurs für Anfänger, eine Spielerunde für das Gesellschaftsspiel Activity, Lachyoga und die Weiterführung des Tantraworkshops an. Am Abend fand das allseits beliebte und lang ersehne Kickertunier statt. Für alle, die es lieber ruhiger mögen, wurde im Kaminzimmer des Jugendgästehauses wurde wieder aus dem Roman: „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ vorgelesen. Ein hellrosafarbener Sonnenuntergang rundete den Abend ab. Jetzt müssen nur noch die Mücken lernen, dass auch sie gerne mal schlafen gehen dürfen.

© Robert Junghanns

Von Soca

Der erste Tag des Sommercamps

Nachdem am Sonntag alle angekommen waren, startete das Sommercamp am Montag mit voller Kraft. Nach dem Frühstück und einem Plenum mit allen teilnehmenden Menschen begann die erste Workshoprunde. Zur Auswahl stand ein Backworkshop, eine Fragerunde mit dem Titel: „Tantra- was ist das?“, ein Kurs für Selbstbehauptung und Selbstverteidigung sowie eine Gesprächsrunde zu der Umsetzung der UN-Menschenrechtskonvention in Werkstätten für Menschen mit Behinderung.
Die Kurse wurden sehr gut angenommen und zwischen Blätterteig, Rosmarin und Sportmatten erklang immer wieder schallendes Gelächter der Teilnehmenden.

Nach der Mittagspause ging es mit Workshops weiter. Es gab eine Wiederholung des Selbstbehauptungskurses für alle, die am Vormittag nicht dabei sein konnten. Außerdem eine Fortführung des Tantra-Workshops, die erste Sitzung der Sommercamp-Zeitung 2014 und Hilfe beim Umgang mit den Behörden. Nach dem abendlichen Buffet werden die am Vormittag hergestellten Knabbereien verputzt. Zu sehen gibt es den Film: „Erbsen auf halb 6“. Als Alternative dazu stehen Pokerrunde und Skatrunde zur Verfügung. Im Kaminzimmer werden Ausschnitte aus dem Roman „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ vorgelesen. Wir hoffen, die Käsestangen aus dem Backworkshop schmecken an diesem Abend allen.