Als gehörloser Erzieher im Kindergarten für Hörende

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Daumen hoch
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Bild: omp

Röthenbach (kobinet) Der gehörlose Thomas Gold arbeitet seit zwei Jahren als Erzieher im St. Laurentius Kindergarten in Frankfurt. In dem katholischen Kindergarten sind alle Kinder und Mitarbeiter hörend und haben sich sehr schnell an den Umgang mit dem gehörlosen Mitarbeiter gewöhnt.

Anfangs waren sowohl die Kinder wie auch die Eltern neugierig, wie die Kommunikation klappen wird oder wie zum Beispiel ein Elternabend mit Gebärdensprachdolmetscher abläuft, heißt es in einer Presseinformation von Judit Nothdurft Consulting. Heute gehöre es zum Alltag, dass Thomas Gold den Kindern Märchen in Gebärdensprache erzählt. Daraus habe sich sogar ein tolles Projekt entwickelt. Die Kinder fanden heraus, wie sie mit hörgeschädigten Menschen kommunizieren können, in wie weit sie Mimik und Gestik statt Worten einsetzen sollen. Inzwischen können alle Kinder der Einrichtung ihren Namen im Fingeralphabet, "guten Appetit" und "schönes Wochenende" gebärden. "Die Kinder haben riesiges Interesse an der Gebärdensprache. Sie sind unkompliziert und sprechen Thomas Gold einfach an“, so Angela Becker, die stellvertretende Leiterin.

Mehr über diese gute Beispiel gibt's im Sommerinterview auf dem Internetportal für Hörbehinderte unter http://www.deafservice.de/de/expert.php?mexp=52.