Sitzvolleyball beim Meister demonstriert
Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Bild: Sebastian Wells
Berlin (kobinet) Diana Trapp vom Sitzvolleyball-Team des SCC-Berlin zeigte beim Spiel des amtierenden Deutschen Meisters Berlin Recycling Volleys gegen TV Rottenburg in der Netzpause, dass Volleyball im Sitzen auch rasant, spannend und körperbetont ist. Über die Demonstration dieser paralympischen Sportart vor mehr als 3 000 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle berichtet heute der Behinderten-Sportverband Berlin.
Selten hat der Behindertensport außerhalb der Paralympics die Gelegenheit eine Sportart vor derart großem Publikum zu zeigen. Dazu Klaas Brose, Geschäftsführer des Behinderten-Sportverbandes Berlin: „Es ist uns eine Ehre, dass das Sitzvolleyball-Team des SCC Berlin auf Einladung des amtierenden Deutschen Meisters, den Berlin Recycling Volleys, beim Bundesligaspiel gegen den TV Rottenburg in der Netzpause den Volleyball Fans zeigen konnte, dass Volleyball im Sitzen auch rasant, spannend und körperbetont ist. Schmettern, pritschen, blocken. Die Sitzvolleyballer demonstrierten, dass auch im Sitzen all das möglich ist, was ein gutes und spannendes Spiel ausmacht."
Die Trainingszeiten der Sitzvolleyballer in der Max-Schmeling-Halle am Falkplatz in der Seitenhalle B2 sind jeden Montag von 19:00 Uhr bis 21:30 Uhr. Gäste sind jederzeit herzlich willkommen. Sitzvolleyball ist neben Sledge-Eishockey und Rollstuhlbasketball die einzige inklusive paralympische Mannschaftssportart. Sie wurde in den Niederlanden erfunden und orientiert sich in den Grundzügen am Volleyball.
Auf nationaler Ebene finden jährlich Deutsche Meisterschaften statt. Neben den Paralympics alle 4 Jahre, messen sich die führenden Sitzvolleyballnationen alle zwei Jahre bei den Europa- und Weltmeisterschaften. Zu den Spitzenteams gehören Bosnien und Herzegowina, Russland, die Ukraine und der Iran, aber auch Deutschland zählt international zu den Topfive.
