Arbeit gegen sexuelle Gewalt
Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Bild: Sugi Winkler
Berlin (kobinet) Zu den inhaltlichen Schwerpunkten des Netzwerks behinderter Frauen Berlin e.V. gehört auch im Jahr 2015 die Arbeit gegen sexuelle Gewalt an behinderten Frauen. Bärbel Schweitzer bietet weiterhin zusätzlich zum allgemeinen Beratungsangebot telefonische und persönliche Beratung für von sexueller Gewalt betroffene Frauen und Mädchen an. Dörte Gregorschewski wird weiterhin im „Berliner Netzwerk gegen sexuelle Gewalt" die besonderen Interessen und Bedarfe behinderter Frauen in den Blickpunkt rücken und auf die Entwicklung von geeigneten Maßnahmen hinwirken, um behinderte Frauen vor körperlicher und sexueller Gewalt zu schützen, so eine Mitteilung über die Jahresthemen des Netzwerks.
Die zusätzlichen Personalkosten für diese Gremienarbeit und die Beratung von gewaltbetroffenen Frauen werden in diesem Jahr von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen übernommen, heißt es weiter. Damit setze das Land Berlin ein deutliches frauenpolitisches Zeichen für den hohen Stellenwert dieser gesellschaftlichen Problematik.
