Estland als interessantes Reiseziel

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

In der Altstadt von Haapsalu
In der Altstadt von Haapsalu
Bild: Hartmut Smikac

Von kobinet-Korrespondent Hartmut Smikac

Tallinn (kobinet) Deutsche Reisejournalisten, mobilitätseingeschränkte Reiseblogger und Reiseveranstalter hatten jetzt Gelegenheit, bei einer Pressereise die unentdeckten Perlen des barrierefreien Estlands kennen zu lernen. Bei der Rückreise nach Deutschland waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darin einig, schöne und erlebnisreiche Tage an einem interessanten und abwechslungsreichen Reiseziel verbracht zu haben.

Was die Barrierefreiheit betrifft, so braucht sich Estland keinesfalls angesichts anderer Angebote in Europa zu verstecken. Sicherlich gibt es in historischen Städten, wie der Hauptstadt Tallinn oder der Universitätsstadt Tartu, auch die Straßen mit deutlich spürbarem Kopfsteinpflaster, verhältnismäßig hohen Steigungen oder unübersehbaren Schwellen, aber es finden sich ebenso abgesenkte Bordsteinkanten und gute Möglichkeiten, ohne Barrieren spazieren zu gehen, Museen oder Sehenswürdigkeiten zu besuchen, in Restaurants oder Cafés zu sitzen. Zudem konnten wir besonders gute barrierefreie Orte, wie eine Rehabilitationsklinik in Haapsalu oder die für Besucher mit Rollstuhl angelegten Bohlenpfade am Biberrevier und im Hochmoor des Nationalparks von Somaa besuchen.

In der Bischofsburg Haapsalu entwickelte sich ein ausgiebiges Gespräch mit dem Leiter des Museums zur weiteren barrierefreien Anpassung dieser aus dem 13. Jahrhundert stammenden Burg. Diese Burg soll bis 2018 für alle barrierefrei zugänglich sein.