Neue Landesbehindertenbeauftragte in Nordrhein-Westfalen

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Elisabeth Veldhues
Elisabeth Veldhues
Bild: SPD

Düsseldorf (kobinet) Elisabeth Veldhues wird ab Mitte August die Nachfolge von Norbert Killewald als Landesbehindertenbeauftragte in Nordrhein-Westfalen antreten, der am 1. Juni seine Tätigkeit als Landesbeauftragter zugunsten seiner neuen Tätigkeit als Vorstandsmitglied und Geschäftsführer der Stiftung Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen aufgegeben hatte. 

"Am 17. August 2015 trete ich die Nachfolge von Norbert Killewald als Beauftragte der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen an. Diese verantwortungsvolle Aufgabe, mit großen Erwartungshaltungen, werde ich voll engagiert annehmen", schreibt Elisabeth Veldhues auf der Internetseite der nordrhein-westfälischen Landesbehindertenbeauftragten. "Wichtig ist für mich, den Dialog mit Betroffenen und ihren Familien zu suchen. Ich habe gelernt, dass die Vernetzung und der fachliche Austausch von Professionalität und Betroffenen oder Selbsthilfe – und zwar auf gleicher Augenhöhe – ein Garant für gute Lösungen sind. Das hilft besonders beim 'Bohren dicker Bretter'", wird Elisabeth Veldhues in einem Interview des Landesporals Wir in NRW zieitert.

1949 wurde Elisabeth Velthues in Rheine geboren und übte seit November 1993 die hauptberufliche Tätigkeit als Geschäftsführerin der SPD-Fraktion in der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe aus. Abgeordnete des Landtags Nordrhein-Westfalen ist sie seit dem 8. Juni 2005. U.a ist sie Vorstandsmitglied im Club Behinderter und ihrer Freunde (CeBeeF) im Kreis Steinfurt. Ob sie selbst eine Behinderung hat, ist aus den bisherigen Veröffentlichungen nicht ersichtlich.

Link zum Interview mit Elisabeth Veldhues

Lesermeinungen zu “Neue Landesbehindertenbeauftragte in Nordrhein-Westfalen” (2)

Von lisa

Da ich selber Mitglied einer Partei bin, weiß ich dass von gleichwertiger Teilhabe innerparteilich keine Rede sein kann. Aus diesem Grunde und auch aus Gründen der Verteilung anspruchsvoller Tätigkeiten, halte ich es für notwendig, für solche Aufgaben vorrangig Menschen zu berufen, die aus eigener Erfahrung wissen, worum es geht.

Von neuland13

Es wird sich herausstellen, ob Frau Veldhus uns auf Augenhöhe gegenübertritt. Ich bin nicht der Meinung, dass man unbedingt behindert sein muss um die Belangen der Menschen mit Behinderung zu vertretene, aber eine große Portion Empathie muss vorhanden sein