Aufruf zur Umfrage über Diskriminierung
Veröffentlicht am von Franz Schmahl
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Berlin (kobinet) Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen rufen gemeinsam zur Teilnahme an der bislang größten in Deutschland gestarteten Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen auf. "Bisher fehlt es in Deutschland an detaillierten Daten zu Diskriminierungserfahrungen. Wir brauchen mehr Informationen, um Betroffenen besser helfen zu können", sagte Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, zum Auftakt der Umfrage heute in Berlin.
Niemand darf in Deutschland benachteiligt werden, nur weil jemand eine Behinderung hat, „zu alt" oder „zu jung" ist oder eine Zuwanderungsgeschichte hat. Auch Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts, der sexuellen Orientierung oder der Religion sind nicht zulässig. Ziel der Umfrage ist es, einen möglichst genauen Überblick über Diskriminierungserfahrungen in Deutschland zu geben. Beratungserfahrungen zeigen, dass Diskriminierung praktisch alle Bevölkerungsgruppen betreffen kann.
„Gerade gegenüber Menschen mit Einwanderungsgeschichte, die vielleicht einen fremd klingenden Namen haben, nicht akzentfrei deutsch sprechen oder auch anders aussehen, können oft Vorurteile entstehen, die schnell zu Benachteiligung und Diskriminierung führen", sagte die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoğuz. „Ich wünsche mir, dass möglichst viele von ihnen an der Umfrage teilnehmen und uns von ihren Erfahrungen berichten. Nur wenn wir wissen, wie und wo Diskriminierung entsteht, können wir in der Politik geeignete Konzepte dagegen entwickeln."
„Aus vielen Zuschriften und persönlichen Gesprächen weiß ich, dass Menschen mit Behinderungen immer noch in allen Lebensbereichen Benachteiligungen ausgesetzt sind", sagte die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele. „Hier müssen wir gezielter nachforschen. Deswegen ist die Umfrage sehr wichtig."
Die erhobenen Daten gehen in den Bericht an den Deutschen Bundestag ein, den die Antidiskriminierungsstelle des Bundes gemeinsam mit den Beauftragten der Bundesregierung 2017 vorlegen wird. In dem Bericht werden auch Handlungsempfehlungen für Politik und Praxis formuliert.
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Von Wolfgang Ritter__deleted__033916
Hallo Krümel06,
die Bundesregierung mag einige Fehler in der Korrektur unserer Probleme begehen, aber man kann sie nicht allein dafür verantwortlich machen, dass in unserer Gesellschaft sich nichts bewegt. Was mich am meisten stört ist die gespaltene Aktivität welche immer häufiger und kräftiger zum Ausdruck kommt und wo sehr viele davon überzeugt sind, dass ohne sie nichts aber auch gar nichts in Bewegung kommen könnte.
Beginnt nicht da schon die Diskriminierung, wenn den schwächsten unserer Gesellschaft so wenig Beachtung auch aus den eigenen Reihen geschenkt wird?
Geben wir unseren schwerst geistig behinderten Leidensgefährten 5,00 € oder einen Ball, was erfreut sie mehr, die 5,00 € oder der Ball, welcher sie in ihrer Welt am geschehen teilnehmen lässt.
Zitat aus den Kobinet Nachrichten:
„Behinderte Menschen bei Haushaltsberatungen nicht vergessen
Berlin (kobinet) In den aktuellen Haushaltsberatungen muss das Bundesteilhabegesetz mit einem eigenen Etatansatz berücksichtigt werden. Das fordern der Deutsche Behindertenrat und die Fachverbände für Menschen mit Behinderung.“
Und weiter heißt es:
„Der Deutsche Behindertenrat (DBR) ist ein breites politisches Aktionsbündnis der Behindertenverbände und Selbsthilfeorganisationen in Deutschland und engagiert sich seit vielen Jahren für die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Im DBR haben sich über 140 Organisationen behinderter und chronisch kranker Menschen zu einem Aktionsbündnis vereinigt. Es repräsentiert mehr als 2,5 Millionen Betroffene in Deutschland.“
Und wer repräsentiert den Rest von 10,5 Mio. Menschen mit unterschiedlichster Behinderung, ist es nun wirklich nur die Politik welche versagt, oder ist es vielmehr die einseitige Interpretation von Forderungen, wo die Regierung den Eindruck bekommt, alle anderen außer die 2,5 Mio. seien Happy und zufrieden, warum sollte man sich dann groß anstrengen und etwas ändern?
Wolfgang Ritter
Von Krümel06
Sehr geehrter Herr Ritter,
ich gebe ihnen Recht-es ist Diskriminierung.Aber wer hat von dieser unfähigen Bundesregierung wo 80 % kein" Arsch in Hose haben" um für die Menschen mit Behinderung was zu erreichen was anderes erwartet.
Früher hat noch die Politik das Kapital vor sich her getrieben.Heute trauen sie sich nicht was gegen Wirtschaftsbosse zu sagen,deren Klientel auch im Bundestag sitzt was deren Profit schmählert-weil die Politiker Angst haben die Kapitalisten und Unternehmer verlagern bei zu hohen Sozialabgaben ihre Produktion ins Ausland.
Von nurhessen
Das Thema betrifft „Diskriminierung“ und „Krankenhaus“. Zum ersten Mal erfahren wir nun, dass Kliniken und Krankenhäuser bei jungen pflegebedürftigen Patienten oftmals an ihre Grenzen gelangen und überfordert sind. Bislang war meine Tochter noch stets in der Lage, sich selbst zu helfen. Dies ist nun nicht mehr der Fall. Sie liegt im Pflegebett, ist immobil, muss gefüttert, gewaschen, versorgt werden. Auch ist ihre Sprache nicht mehr jedem verständlich, worüber sie sich ärgert. Die Folge ist, dass sie im Klinikbetrieb nicht mehr zu altersgleichen Patienten gelegt wird, sondern zu weitaus älteren Mitpatientinnen. Dies ist ihr zwar nicht unbedingt unangenehm, konnte sie doch so einer älteren Patientin helfen, die auf der Toilette stürzte, mit dem Kopf gegen die WC-Schüssel fiel, indem sie durch Notruf das Personal alarmierte; aber auffällig ist diese Tatsache schon. Und Ängste für die Zukunft ergeben sich alle Mal. Wie wird es sein, wenn niemand mehr da ist, der „die Richtung“ weist, sich für ihre Wünsche einsetzt und diese artikuliert…
Von Wolfgang Ritter__deleted__033916
Ist es nicht auch Diskriminierung wenn, Integration in den Arbeitsmarkt nur Gerede ist?
Zitat:
„Mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD wurde gestern im Petitionsausschuss eine Eingabe abgelehnt, die eine Erhöhung der Ausgleichsabgabe für Unternehmen fordert. Für Corinna Rüffer, Obfrau im Petitionsausschuss und Sprecherin für Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen wird daran deutlich, dass es sich bei den Statements zur Integration behinderter Menschen in den Arbeitsmarkt meist nur um Gerede handelt.“
Sehr geehrte Frau Rüffer,
wo Sie recht haben, da haben Sie recht, nur die wenigsten wollen es einsehen und brauchen halt dann uns behinderte Menschen um manche Idee vielleicht auch noch bekräftigt durch das Umfeld, als geplatzte Seifenblase selbst zu erkennen.
Sollten dass ihre überzeugenden Worte sein mit dem leeren Gerede wie aus dem Beitrag zu entnehmen ist, dann danke ich Ihnen für eine derartig faire Offenheit.
Bleiben Sie wie man Sie nicht erst seit gestern bisher wahrnehmen konnte, auch wenn manchmal die Wahrheit hart sein kann.
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Ritter
Von Wolfgang Ritter__deleted__033916
Hallo nurHessen,
hat die Tochter eine Wundheilungsstörung nach der OP, was bedeutet die Wunde heilt schlecht ?
Die zweite Frage, werden die Beine gewickelt, oder trägt sie Kompressionsstrümpfe?
Eine Nachricht wäre an: [email protected]
vielleicht besser, als hier im Portal.
Wolfgang Ritter
Von nurhessen
Nunmehr wurde der Sozialdienst der Klinik, der im Übrigen „Patientenüberleitung“ heißt, für meine an MS erkrankten Tochter, die sich einem längeren Klinikaufenthalt mit Operationen an beiden Füßen und Hauttransplantationen zur Deckung der Nekrosen unterziehen muss, zur Frage der „Pflege nah Entlassung“ hinzugezogen. Wir konnten den Sozialdienst davon überzeugen, dass die „häusliche Pflege“ sichergestellt ist. Andernfalls wäre unsere Tochter bei der in ca. zwei Wochen anstehenden Entlassung- wie weiland meine Schwiegermutter- von einem Tag auf den anderen in ein Pflegeheim überwiesen worden.
Von nurhessen
Sehr geehrter Herr Hellinger,
kann mich nicht entsinnen an irgendeiner Stelle die positive Wirkung von „emporment“ bestritten zu haben.
Allerdings bat und bitte ich zu beachten, dass es von Mensch zu Mensch unterschiedliche Verläufe bei gleicher Diagnose gibt. Dies ist ein Allgemeinplatz oder locus communis in der Medizin; z.B. kann ein „Frühchen“ der 26. SSW ohne jede Behinderung, mit schwersten geistigen und/oder körperlichen Behinderungen überleben oder an Komplikationen sterben. Dies ist unstreitig und von niemandem auch bei bester medizinischer Versorgung vorherzusagen. Konkret auf den Einzelfall der MS bezogen gilt (zit. nach Doc Check..):
1. Schubförmige MS mit relativ guter Prognose, die 90% der Patienten betrifft,
2. chronisch progrediente MS,
mit den Untergruppen „primär/sekundär progredient“: schleichender Verlauf mit bleibenden Behinderungen
3. fulminant verlaufende MS
Meine Tochter „leidet“ seit ca. zehn Jahren an ihrer Krankheit, sie ist ihr nicht neu; zumal sie vor und auch noch nach Ausbruch der MS selbst im medizinischen Bereich tätig war. Nur wehrt sie sich, das weiß ich von ihr, gegen Aussagen wie „Ach, da braucht man doch nur eine stabile Persönlichkeit…“ Dies mag für vieles zutreffen, aber nicht für alles! Genau wie es nicht den (!) Körperbehinderten oder den (!) Geistigbehinderten gibt. Gegen diese „Gleichmacherei“ der Behinderten wehren wir uns doch alle!! Jeder Mensch und jeder behinderte Mensch ist anders. Die gute Zurede der stabilen Persönlichkeit kann in manchen Situationen und für manche Biographien in der inhärenten Verharmlosung auch verletzend wirken und eine Diskriminierung bedeuten. Grüße
Von Wolfgang Ritter__deleted__033916
Sehr geehrter Herr Hellinger,
allein Texte zu lesen heißt anscheinend noch nicht, dass diese auch verstanden werden. [ ... beleidigende Äußerung entfernt ...].
Wolfgang Ritter
Von Arnd Hellinger
Sehr geehrter Herr Ritter,
leider darf ich nicht rechtsberatend für Sie tätig werden. Dies hindert mich allerdings nicht daran, hier und anderswo entsprechende HINWEISE zu geben, wenn ich dies für geboten halte.
Sollten Sie konkret anwaltlichen Beistand bzw. Rat benötigen, kann Ihnen sicher ein Zentrum für selbstbestimmtes Leben (ZsL) in Ihrer Nähe oder die örtlichen Beratungsstellen der Sozialverbände und Gewerkschaften gerne entsprechende Kontakte vermitteln. Auch findet sich unter www.forsea.de eine Liste kompetenter Anwälte.
Mit freundlichen Grüßen
Arnd Hellinger, Berlin
Von Wolfgang Ritter__deleted__033916
Man bleibt gern im Hintergrund aber manchmal muss man halt bissl anders als man will.
Sehr geehrter Herr Hellinger,
geben Sie eigentlich Rechtsberatung, denn wenn man hier ihr immer wieder zur Kenntnis nehmendes Fachwissen sich auf der Zunge zergehen lässt, könnte man eigentlich nichts besseres auf dem deutschen Markt für [ ... beleidigende Äußerung entfernt ...].
Wenn, dann aber bitte mit der Möglichkeit eines Beratungsschein, [ ... beleidigende Äußerung entfernt ...].
Nur leider machen die Menschen nicht nur hier, auch andere Erfahrungen und da hätten diese doch etwas Hilfe vom Fachmann verdient, [ ... beleidigende Äußerung entfernt ...].
Wolfgang Ritter
Von Arnd Hellinger
@nurhessen:
Natürlich kann und will ich nicht bestreiten, dass die Situation Ihrer Tochter so ist, wie Sie sie hier beschreiben und MS keine "harmlose" Erkrankung ist.
Zur Wahrheit gerade bei MS (wie auch anderen progredienten - fortschreitenden - Krankheiten) gehört aber erwiesenermaßen auch, dass gerade in den ersten Jahren "Empowerment" sehr wohl positiven Einfluss auf den jeweiligen Verlauf oder wenigstens auf den persönlichen Umgang mit der Erkrankung/Beeinträchtigung hat. Warum wollen Sie also Menschen, denen damit in ihrer individuellen Situation durchaus geholfen werden kann, derlei Angebote verweigern???
Abgesehen davon helfen Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl nicht nur MS-Betroffenen, ihre Bedarfe gegenüber Krankenhäusern sowie anderen "Leistungserbringern" effizient zu vertreten. Es wäre z. B. das Recht Ihrer Tochter gewesen, ihrer Entlassung aus dem KH so lange NICHT zuzustimmen, bis man sich dort ihres Fußes wirksam angenommen hätte. Nur - dieses Recht muss mensch eben erst kennen und vertreten...
Von nurhessen
Ja, Herr Ritter, unsere "würdigen Vertreter für die Rechte der Behinderten" lesen nur die Wetterberichte. Denn es wird immer kälter im Land! Der Herbst kommt und lässt Blätter und Hoffnungen fallen! Grüße
Von nurhessen
Zum Thema „Diskriminierung“ eine Anmerkung: Auch Menschen, die eine ähnliche oder gleiche Diagnose als „Merkmal“ sozusagen aufgestempelt bekommen haben, sind mit ihren jeweiligen Diagnosen jedoch vollkommen unterschiedlich. Hier setzt auch ein Gutteil von Diskriminierung ein. Am Beispiel „Multiple Sklerose“: Wenn ich die einen sehe, die mit MS leben, und die anderen, die gerade noch am Leben so hängen: eher tot als lebendig, dann kommen mir die Tränen! Ich weiß wirklich nicht, wie lange meine Tochter so noch weiterlebt! Oder eben nicht, da hilft ihr angeborenes starkes Selbstwertgefühl überhaupt nicht weiter. Die Krankheit hat sie fest im Griff. Ich wünschte, ich müsste das nicht schreiben, aber Nächte lang zu heulen, führt auch zu nichts.
Von nurhessen
Diesen Beitrag schreibe ich mit „Bauchgrimmen“ und etwas Wut! Er ist bereits am 03.09. 9:10 unter anderem Thema geschrieben. Aber ich MUSS ihn wiederholen, da für die Nachricht des „Empowerment Training für Menschen mit Multipler Sklerose“ von heute, den 04.09.2015 keine Leserfunktion angegeben ist.
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Leider, leider gibt es auch Menschen mit Multipler Sklerose, denen mit dem besten Selbstwertgefühl nicht, aber auch gar nicht zu helfen ist. Da helfen auch keine Seminare unter dem Motto „Meine Stärken entdecken“! Vielmehr wird auf diese Weise die Krankheit MS alleine in den psychischen Bereich abgeschoben und verharmlost. Motto: „Wer will, der kann! Die Krankheit besiegen!“ Dies muss wie Hohn in den Ohren derer klingen, die einen Verlauf der Multiplen Sklerose haben, dem auch mit bestem „Empowerment“ nicht beizukommen ist! Der MS-Spezialist wie Professor Oschmann definiert MS als die Krankheit mit den 1000 Gesichtern! Also so einfach ist alles nicht! Am Beispiel der progredienten Multiple Sklerose, die wir gerade erleiden:
1. Kein Gefühl in den Beinen; Füße werden wund, nekrotisch, schwarz --> Pflegedienst verlangt Aufnahme ins Krankenhaus. Wohnortnahes Krankenhaus sieht überhaupt keine Notwendigkeit, Begründung: Grunderkrankung. Füße werden schwärzer, bluten… Kurz vor der Amputation findet sich eine Klinik… aufwändigste Operation mit langen Liegezeiten
2. Da kein Gefühl mehr im Unterleib: suprapubischer Blasenkatheter; Entzündungen sind vorprogrammiert
3. Augen: kein Arzt sieht sich in der Lage, die Doppelbilder zu beheben
4. Oberkörper: Spastik; kein selbständiges Essen…,
5. Sprache: Artikulation wird schwierig wegen Dysarthrie
6. Schlucken: wird schwierig wegen fehlendem Reflex
7. Arbeit: Nirgendwo
8. Ständige Betreuung und ständige Pflegebereitschaft
9. Gegen die stets wechselnden unterschiedlichsten Behinderungen gibt es kein Rezept
10. Ich weiß, viele MS- Erkrankungen verlaufen anders und blander
11. Aber die beschriebenen Verläufe gibt es auch.
Bitte all diejenigen nicht zu vergessen!
Von Wolfgang Ritter__deleted__033916
Ziat:
"Bisher fehlt es in Deutschland an detaillierten Daten zu Diskriminierungserfahrungen.“
Man fragt sich manchmal schon berechtigt, lesen hier unsere würdigen Vertrauten, die Verfechter unserer Rechte von denen man wenig merkt, nur die Wetterberichte, oder bleibt es ihnen nicht verborgen, dass vieles nicht zusammen passt?
Bei aller Wichtigkeit der von ihnen begleiteten Aufgabe und Ämter, allem Verständnis das es auch Ziele geben muss wo man statistisch Unrecht erfasst, sollte man eher damit beginnen, die Theorie welche der größte Freund von Politik und Verbänden ist, durch Taten zu ersetzen.
Betrachten wir allein 42 Jahre unserer Sänger und deren Gesang, dann hätte man doch genügend Informationen um ehrlich gemeint, damit zu beginnen, Würde und Achtung zu gewährleisten, wenn man ein solches auch ernsthaft umsetzen möchte.
Man braucht keine Erlebnisberichte, man sollte nur sich an den Zahlen von Sozialgerichtsverfahren in 42 Jahren orientieren, eine bessere Recherche gäbe es doch nicht.
Aber vielleicht will man auch mit unseren Erfahrungen die nächste neue sinnlose Studie rechtfertigen, um willenlos weiterhin mit der gleichen Lahmarschigkeit den Trott wie bisher fortführen zu können, denn 2017 bis 2018 der neuen Legislaturperiode, ist es ja dann nicht mehr weit.
Wolfgang Ritter