Doris Sorge aus der LINKEN ausgetreten

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Doris Sorge
Doris Sorge
Bild: omp

Kassel (kobinet) Seit über acht Jahren war Doris Sorge Mitglied der Partei DIE LINKE. Dabei lag ihr der Aufbau von aktiven Landesarbeitsgemeinschaften zur selbstbestimmten Behindertenpolitik der Partei besonders am Herzen. Die Nichtbesetzung der Position des Landesbehindertenbeauftragten in Thüringen durch die dort regierende LINKE und die Inaktivität der dortigen Regierung in Sachen Behindertenpolitik haben die engaigerte Streiterin für die Rechte behinderter Menschen nun zum Austritt aus der Partei DIE LINKE bewogen.

"Hiermit erkläre ich, Doris Sorge, meinen Austritt aus der Partei DIE LINKE. mit sofortiger Wirkung. Daraus ergibt sich die Niederlage aller meiner Ämter und ebenfalls der Austritt aus der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstbestimmte Behindertenpolitik der Partei DIE LINKE", heißt es im Austrittsschreiben von Doris Sorge. Seit Ende Juli diesen Jahres ist die Position des Landesbehindertenbeauftragten in Thüringen nicht besetzt. Konkrete Zeichen einer baldigen Besetzung gibt es bisher weder aus dem Sozialministerium noch aus der Landtagsfraktion der LINKEN in Thüringen.

Lesermeinungen zu “Doris Sorge aus der LINKEN ausgetreten” (2)

Von Wolfgang Ritter__deleted__033916

Nachtrag:

muss heißen, mit ( und nicht mich ) den gemachten Vorwürfen verhält.

Schönes WE

Von Wolfgang Ritter__deleted__033916

Guten Morgen!

wie zu erfahren war, laufen im Moment noch wegen der getroffenen Anzeigen gegen Herrn L. die Ermittlungen der zuständigen Staatsanwaltschaft, wie es sich mich den gemachten Vorwürfen verhält. Erst wenn diese Ermittlungen abgeschlossen sind und momentan gilt noch die Unschuldsvermutung, möchte man sich der erneut aufkommenden Frage, wer wird neuer Landes Behindertenbeauftragter stellen? Es wird einer kommen, aber wer es sein wird, dass wird entschieden, wenn das Verfahren zum Abschluss kommt.

Immer wieder nach Maik Nothnagel zurufen, lässt einen inzwischen aufgekommenen Beigeschmack auch nicht süßer werden und es muss Gründe ja gegeben haben, dass er es nicht wurde, oder werden soll.

Selbst wenn alle austreten würden, wäre niemals gesichert, dass eine bestimmte Personalie, den Thron besteigt.

Wolfgang Ritter