20 Jahre Antidiskriminierungsgesetz in Großbritannien
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: omp
London/Wien (kobinet) Während in Deutschland derzeit die Reform des Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes aus dem Jahr 2002 ansteht, jährt sich dieser Tage die Verabschiedung des ersten relevanten Behindertengleichstellungsgesetzes in Großbritannien. Der in Wien ansässige Online-Nachrichtendienst BIZEPS INFO Online wagt daher ein Blick zurück in die Entwicklung der Antidiskriminierungsgesetzgebung von Großbritannien.

Von Sven Drebes
Bis vor einigen Jahren hat Großbritannien eine in vielen Bereichen vorbildliche Behindertenpolitik gemacht. England (hier bewusst unterschieden) zeigt seit einigen Jahren aber auch, dass man nie vor einem Rollback sicher sein kann. Die Regierungen Cameron haben für viele Teilhabeleistungen die Bedingungen verschärft. Grundsicherung für Erwerbsgeminderte bekommt heutzutage nur noch, wer quasi mit dem Kopf unter dem Arm zur Begutachtung kommt. Wer als arbeitsfähig eingestuft wird, aber nicht arbeiten kann oder keinen Job findet, bekommt nichts, so etwas wie ALG II gibt es nicht mehr. Den meisten Verbänden wurde der staatliche Geldhahn abgedreht.
Wer mehr wissen will, findet hier auf Englisch Näheres:
http://dpac.uk.net