Ost- und westeuropäische Behindertenorganisationen kooperieren
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: ABiD
Berlin (kobinet) Am Rande einer internationalen Konferenz des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland (ABiD) zur Erarbeitung und zum Umgang mit "Schattenberichten" (Parallelberichten) der Zivilgesellschaft über die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichneten heute in Berlin Vasil Vasiljewisch Nazarenko (Ukraine), der Vorsitzende der Internationalen Vereinigung von Behindertenverbänden postsowjetischer Staaten (IVB), und Rudolfo Cattani (Italien), der Generalsekretär des Europäischen Behindertenforums (EDF), einen Rahmenvertrag zur intereuropäischen Kooperation.
Der Vertrag kam unter Vermittlung des ABiD zustande. "Das ist ein großer Schritt auf dem Wege der Durchsetzung der Menschenrechtsperspektive auf dem gesamten Kontinent. Der Nutzen des Erfahrungsaustauschs wird von beiden Seiten hoch eingeschätzt. Er soll zukünftig - untersetzt durch konkrete Projekte - noch intensiviert werden", berichtet Dr. Ilja Seifert vom ABiD.
