Stiftung für Heimkinder soll gegründet werden
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: Irina Tischer
Erfurt (kobinet) Die gestern in Erfurt zu Ende gegangene Arbeits- und Sozialministerkonferenz hat anscheinend den Weg für die Einrichtung einer Stiftung zur Entschädigung von Kindern und Jugendlichen, die vor 1990 in Behindertenheimen und Psychiatrien zur Arbeit gezwungen oder Unrecht und Leid erfahren haben freigegeben. Sie sollen einem Bericht von n-tv zufolge künftig ähnlich wie Heimkinder entschädigt werden.
Dem n-tv-Bericht zufolge werde es nach Informationen der Sozialministerin von Thüringen Heike Werner eine einmalige Pauschale von 9.000 Euro geben. Menschen, die in den Einrichtungen arbeiten mussten, bekämen zusätzlich bis zu 5.000 Euro. Die Anträge könnten laut Werner ab 2016 gestellt werden.
