Podiumsdiskussion zu Deaf und Disability Studies
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: omp
Hamburg (kobinet) Am Dienstag, den 12. Januar findet von 16.30-18.00 Uhr in der Edmund-Siemers-Allee 1, Ostflügel, Raum 221 an der Evangelischen Hochschule Hamburg für Soziale Arbeit & Diakonie vom Zentrum für Disability Studies (ZeDiS) eine Podiumsdiskussion statt. VertreterInnen des Instituts für Deutsche Gebärdensprache (IDGS) der Universität Hamburg und des ZeDiS diskutieren unter dem Moderation von Do Gerbig zum Thema Deaf Studies und Disability Studies – zwischen Wissenschaft und Ideologie?
"Wissenschaftsansätze wie Gender, Queer und eben auch Disability und Deaf Studies, die aus sozialen Bewegungen hervorgegangen sind, stehen in einer entsprechend politischen Tradition. Vertreter_innen solcher Wissenschaftsansätze, die sich dieser politischen Tradition verpflichtet fühlen, verbinden ihre Forschungsarbeiten mit einem kritischen und emanzipatorischen Anliegen. Immer wieder sehen sie sich dem Vorwurf ausgesetzt, damit nicht wissenschaftlich zu arbeiten. Doch schließen Wissenschaft und Emanzipation sich gegenseitig aus? Und ab wann schlägt Wissenschaft tatsächlich in Ideologie um? Über diese und andere Fragen werden Prof. Dr. Christian Rathmann und Dr. Tomas Vollhaber vom IDGS sowie Jürgen Homann und Lars Bruhn vom ZeDiS miteinander diskutieren. Die Veranstaltung wird von Gebärdensprach- und Schriftdolmetscher_innen begleitet", heißt es in der Presseinformation zur Veranstaltung.
