Rückenwind durch Umfrage
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: DBSV
Berlin (kobinet) Im Vorfeld des gestrigen Koalitionsgipfels haben die Behindertenbeauftragten des Bundes und der Länder die Abschaffung der Einkommens- und Vermögensanrechnung bei Teilhabeleistungen gefordert. Dabei wissen sie die breite Mehrheit der Deutschen hinter sich. Wie eine repräsentative Umfrage am Beispiel der Eingliederungshilfe vor kurzem bestätigte, finden 65 Prozent der Bundesbürger, dass die Anrechnung des Einkommens und Vermögens auf Leistungen für behinderte Menschen abgeschafft werden sollte. Über diesen Rückenwind freut sich Renate Reymann vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV).
"Die Umfrageergebnisse bestätigen unsere Forderung, dass Teilhabeleistungen wie die Blindenhilfe endlich einkommens- und vermögensunabhängig gewährt werden müssen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Signale auch gehört werden", erklärte die Präsidentin des DBSV, wie es im Newsletter des Verbandes dbsv-direkt heißt.
