Schwerbehindertenvertreter gegen Frühverrentung
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: Uwe Schummer
Köln (kobinet) Zu einem intensiven Informationsaustausch traf sich der Behindertenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Uwe Schummer mit der Schwerbehindertenvertretung der RWE AG in Köln. Dabei ging es um die von der Bundesregierung geplante Stärkung der Vertrauenspersonen. Dazu gehört die verbesserte Regelung zur Freistellung und Aufwertung der Stellvertreter. Beide Seiten sind sind einig, dass die Informationsrechte der Schwerbehindertenvertretungen in Betrieben und Verwaltungen gelebt werden müssen. Deshalb solle ihre Verbindlichkeit gestärkt werden.
"Immer mehr psychisch behinderte Arbeitnehmer kommen in betreute Werkstätten. Noch vor Herz-Kreislauf- und Knochenerkrankungen liegt die Zahl der Frühverrentungen psychisch erkrankter Arbeitnehmer bei 42,4 Prozent. Deshalb sind Schwerbehindertenvertretungen keine Belastung, sondern eine wirksame Entlastung der Wirtschaft. Sie sichern das Arbeitskräftepotential", erklärte Uwe Schummer.
