BSK-Petition zur Mitnahme von Elektromobilen gestartet

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Mit E-Scooter per Rampe in den Bus
Mit E-Scooter per Rampe in den Bus
Bild: BSK

Krautheim (kobinet) Gestern wurde die Petition mit dem Titel "Genereller Beförderungsanspruch für Menschen mit Behinderung und deren Hilfsmitteln" gestartet. Darin fordert der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK), eine allgemeine Beförderungspflicht für Elektromobile (E-Scooter) in Bussen und Bahnen sicher zu stellen und entsprechende gesetzliche Regelungen zu schaffen, um eine sichere Mitnahme von Elektromobilen zu gewährleisten.

Die Petition kann nun von Internetnutzern gelesen, diskutiert und unterstützt werden.
Unter folgender URL kann die Petition unterzeichnet werden:

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2016/_08/_22/Petition_67303.html

"Bislang fehlt es an einer bundeseinheitlichen Regelung für die Mitnahme von Elektromobilen und Elektrorollstühlen in Bussen und Bahnen. Aus dieser Rechtsunsicherheit heraus haben viele Verkehrsbetriebe die Mitnahme von Elektromobilen in ihren Bussen ausgeschlossen", heißt es vonseiten des BSK.

Ziel der Petition ist es, eine Beförderungspflicht auch für Elektromobile in Bussen und Bahnen gesetzlich festzuschreiben und dass der Bundestag folgende Änderungen beschließt:

- einheitliche gesetzliche Definitionen der Elektromobile
- Festschreibung der Voraussetzungen für die sichere Beförderung von Elektromobilen
- die Verpflichtung und Kontrolle zur Umsetzung von Barrierefreiheit durch die Verkehrsbetriebe
-
Um zeitnah eine einheitliche politische und gesetzgeberische Lösung zu finden und eine öffentliche Anhörung zu erreichen, benötigt der BSK innerhalb der nächsten vier Wochen, spätestens bis 3. Oktober 50.000 Unterzeichner. "Um diese hohe Anzahl von Stimmen zu erreichen benötigen wir ihre Hilfe. Mobilität ist ein Menschenrecht – unterzeichnen Sie die Petition mit", so der Appell des BSK.
Weitere Infos zur Petition auf: www.bsk-ev.org und in facebook.com/bskev