Blindenführhunde erobern den Alexanderplatz

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Symbol für einen Führhund
Symbol für einen Führhund
Bild: domain public

Berlin (kobinet) Am Freitag, 16. September 2016, im Zeitraum von 12 bis 16 Uhr werden Blindenführhundhalter aus ganz Deutschland auf dem Berliner Alexanderplatz am Fuße des Fernsehturms (Nähe Neptunbrunnen) über Blindenführhunde informieren und auf Probleme und Barrieren in ihrem Alltag hinweisen. Im Oktober 1916 übergab der Deutsche Verein für Sanitätshunde den ersten systematisch ausgebildeten Blindenführhund an den Kriegsblinden Paul Feyen. 100 Jahre später würdigt der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) dieses Ereignis unter anderem mit einem Treffen von Führhundhaltern aus ganz Deutschland (Infos unter http://4-pfoten.dbsv.org).

Das Treffen wie auch weitere DBSV-Aktivitäten zum Führhundjubiläum werden gefördert durch die Aktion Mensch. Die Besucher der Aktionsfläche am Alexanderplatz können Augenbinden aufsetzen und das Gehen mit einem Blindenlangstock, einem Führhund-Simulator oder einem echten Führhund ausprobieren. Außerdem gibt es die Gelegenheit, Blindenführhundgespanne – so nennt man das Team aus Halter und Hund – zu begleiten und zu beobachten.