Kultur ohne Barrieren

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Infoblatt zur Auslosung
Infoblatt zur Auslosung
Bild: Kultur ohne Barrieren in MV

Schwerin (kobinet) Das Projekt "Kultur ohne Barrieren" hat es sich in Mecklenburg-Vorpommern zur Aufgabe gemacht, Großereignisse so weit wie möglich für alle zugänglich zu gestalten. Dazu werden Veranstalter und Spielstättenbetreiber entsprechend sensibilisiert. Menschen mit Behinderungen sollen im Lebensgefühl bestärkt werden, in die Gesellschaft eingebunden zu sein. Wer über barrierefrei gestaltete Kulturveranstaltungen mehr erfahren möchte, kann auf der Internetseite von "Festspiele in Mecklenburg-Vorpommern" einiges nachlesen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projekt möchten in Zukunft weitere Besucher zu ihren Veranstaltungen einladen und haben sich dazu für die Facebook-Nutzer eine Verlosung von Eintrittskarten für den Berliner Zoo ausgedacht. Wer bis zum 28. September 2016 um 9:00 Uhr diesem Beitrag auf der Seite "Kultur ohne Barrieren - Großereignisse in Mecklenburg-Vorpommern" ein "Like" gibt, sowie einen Kommentar zu den Nachrichten einträgt, kommt in diese Auslosung und erhält die Chance, die beiden Eintrittskarten zu gewinnen.

Lesermeinungen zu “Kultur ohne Barrieren ” (1)

Von Signe

Hehre Worte, allein, mir fehlt der Glaube, dass sich in M/V je etwas in Sachen Barrierefreiheit tun wird, unter anderem:
http://www.mestlin.de/kulturhaus.htm,
Bahnhof Kurbad Waren / Müritz noch immer OHNE Fahrstühle;
Fahrgastschifffahrt auf der Müritz: ohne barrierefreiem Schiff,
Warnemünde: fast alle Geschäfte an der alten Warnow sind vornan mit Stufen vorhanden; Gaststätten in Warnemünde: dasselbe.
Eine baulich völlig verkorkste und sicherlich nicht den Baubestimmungen von M/V entsprechende Behindertentoilette im ehemaligen Hotel Neptun an der Strandpromenade in Warnemünde;
über die kulturellen Einrichtungen will ich mich gar nicht weiter (außer, wie eingangs meines Leserbriefes) auslassen.
Und: Wenn persönliche Assistenz arm macht und in Armut hält, WER hat die Penunzen, Theater- und Konzertkarten für die Teilnahme an der Hochkultur zu bezahlen? NIEMAND.
Insofern ist das, was aus dem Kultusministerium an Initiative kommt, eher lächerlich und Augenwischerei.