Protest-Performance zu Inklusionstagen
Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Bild: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Zu Beginn der Inklusionstage strahlte heute vor dem Eingang zur Kongresshalle am Berliner Alexanderplatz eine Nachbildung der Freiheitsstatue - im Rollstuhl. Sie war Mittelpunkt einer Protest-Performance von mehr als 50 Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, die das von der Regierung beabsichtigte Teilhabegesetz in der jetzigen Form ablehnen. Der Berliner Aktivist Raul Krauthausen warnte die Besucher der zweitägigen Veranstaltung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vor drohenden Verschlechterungen der Lebenssituation behinderter Menschen.
Dringend notwendige Nachbesserungen des Gesetzentwurfs forderten die Akteure der Performance, die ein Zeichen für Selbstbestimmung und Teilhabe behinderter Menschen setzte. "Die Freiheitsstatue ist für uns Symbol für ein selbstbestimmtes Leben und des Kampfes für die Umsetzungv der vor fast zehn Jahren in New York beschlossenen Behindertenkonvention der Vereinten Nationen", sagte Ottmar Miles-Paul, der Koordinator der Aktionen für ein gutes Teilhabegesetz.
