Ganz persönliche Eindrücke
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: Irina Tischer
Hamburg (kobinet) Als Hamburger Deern mit Migrationshintergrund und Handicap-Erfahrung, schon einige Jahre auf dem Buckel, aber blutjunge Blogger-Anfängerin, beschreibt sich Chasa Chahine in ihrem neuen Blog selbst. Ihren aktuellen Blogeintrag titelt sie "Sibel Kekilli, Lobbyismus und was bitte hat Johannes Kahrs mit Teilhabe zu tun?! – Eine ganz persönliche Auswertung der Veranstaltung zum Bundesteilhabegesetz am 29.10.2016 in Hamburg". Dabei schildert die Bloggerin, die auch im Vorstand von Autonom Leben Hamburg ist, ihre Erfahrungen mit einer Veranstaltung mit Andrea Nahles zum Bundesteilhabegesetz in Hamburg.

Von Dr. Theben
@Signe
dazu fällt mir nur noch wieder ein:WER HAT UNS VERRATEN....
Im Ernst: Die bundesdeutsche Sozialdemokratie hat hier keinen Grund mit dem Finger auf den Koalitionspartner zu zeigen. Da zeigen mindestens drei Finger auf sie selbst.
Solidarische Grüße
Dr. Theben
Von Signe
@ M. Theben:
Löeskrug-Möller (Staatssekretärin bei Nahles) sagte am 03. Dezember 2016 anlässlich des Internationalen Tages der Behinderten zu den anwesenden Nichtbehinderten und Behinderten, dass die Flüchtlinge, und deshalb die Behinderten (zurückstehen müssten). Lösekrug-Möller sagte das sehr verbrämt, aber so, dass jeder sofort wusste, was 'die Glocke geschlagen hat'.
Nun ja, in Berlin tummelt sich ein Rechtsanwalt (spd-Mitglied und während des zuletzt zurückliegenden Wahlkampfes von seiner Wahlkreisgliederung als Abgeordneter fürs Abgeordnetenhaus von Berlin nominiert worden), der lauthals und sehr ungehalten über den Fakt des Gebrauches von Leichter Sprache und über Leichte Sprache als solche gelacht, sich köstlich amüsiert hat.
Dies zeugt(e) in meinen Augen von maßloser Dummheit (nicht zu verwechseln mit dem Fakt des Nichtwissens, denn Nichtwissen lässt sich mit dem Beibringen von Wissen beheben) und Behindertenfeindlichkeit.
Von Dr. Theben
ES ist aber von Seiten der Ministerin jetzt den sehr verlogen, der CDU den schwarzen Peter zuzuschieben. Der Entwurf war von Anfang an miserabel und kam aus ihrem Hause.
Martin Theben
Von Signe
Schäuble hat sich noch nie mit der Masse der Leute solidarisiert, der hat sich nur für sich und seine Karriere interessiert. Schäuble kennt das 'normale' Leben höchstens aus dem Bilderbuch und nicht aus dem realen Leben. Insofern könnte Schäuble als lebensfern gelten.
Das, was man der Stasi 1989/1990 befahl: "Stasi in die Produktion!" lässt sich mit dem Satz abwandeln: "Bundestagsabgeordnete in die Produktion und überhaupt auf einen Arbeitsplatz jenseits des Bundestages und jenseits der Lobbyisten-Burgen.
Und wenn Nahles damit zitiert wird, dass Schäuble kein Interesse habe am Bundesteilhabegesetz, dann muss man auch Frau Merkel fragen, ob Sie überhaupt Interesse am Bundesteilhabegesetz habe. Merkel kann bundespolitisch ohne Schäuble nicht und Schäuble bundespolitisch ohne Merkel nicht.