Kosten für Integrationsfirmen auf mehrere Schultern verteilen

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Bild: MSAGD

Lesermeinungen zu “Kosten für Integrationsfirmen auf mehrere Schultern verteilen” (4)

Von kirsti

@ Gisela Maubach
Und genau das ist die Frage: WAS arbeiten die Menschen mit psychosozialen Behinderungen in großen industriellen Werkhallen eigentlich? – Oder ist das nur eine besondere Form der Aufbewahrung von Menschen mit gleichartigen Behinderungen? Wenn man Menschen mit psychosozialen Beeinträchtigungen aus eigener Erfahrung einigermaßen kennt, kann man sich überhaupt nicht vorstellen, dass sie sich in großen Werkhallen „zusammengepfercht“ wohlfühlen, geschweige denn arbeiten können.

Von Gisela Maubach

"Menschen mit Behinderungen brauchen eine starke Interessenvertretung, um ihre Situation kontinuierlich zu verbessern. Sei es bei der Schaffung von Integrationsbetrieben oder beim Budget für Arbeit, mit dem Arbeitsplätze für behinderte Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gefördert werden", so Bätzing-Lichtenthäler.

Zitat-Ende

Wenn die Politik regelmäßig (!) suggeriert, dass alle "Menschen mit Behinderungen" arbeitsfähig wären und weiterhin nur den Arbeitsmarkt thematisiert, während diejenigen, die auch für Integrationsfirmen ZU behindert sind, auf's Abstellgleis geschoben werden, ist das BTHG als Ausgrenzungsgesetz zu werten . . . und nicht als Fortschritt zu feiern.

Von kirsti

Es ist schon harter Tobak, was das Land Rheinland- Pfalz und die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler mit dem Ausbau von Integrationsfirmen „als ist ein[en] beachtliche[n] Erfolg“ darstellen, aber gleichzeitig lt. der Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen die „einschneidenste Regelung für Menschen mit Behinderungen in ganz Deutschland“ schaffen, indem sie den Ausbau von „industriellen Werkhallen“ fördern, „in denen Menschen mit Behinderungen in großen Gruppen arbeiten müssen. Inklusionsbemühungen werden zunichte gemacht – behinderte Menschen ausgegrenzt.“, so die Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen.

Von Hildegard Poesch

Frau Bätzing -Lichtenthäler spricht im Zusammenhang des Bundesteilhabegesetz von "Wünschen,die nicht erfüllt werden konnten. Nein Frau Ministerin, es sind keine Wünsche sondern
Menschenrechte. !
Davon abgesehen,was machen solche Pläne in Bezug auf Integrationsfirmen Sinn, wenn Sie andererseits den WfBMs,die doch vorrangig die Aufgabe haben , Menschen mit Behinderung so zu fördern um auf dem Arbeitsmarkt arbeiten zu können, finanziell das Wasser abzugraben mithilfe dieser geplanten Rechtverordnung ? http://gpe-mainz.de behinderte menschen droht