Petition zum Landminentag
Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Bild: E.Fourt/Handicap International
München (kobinet) Am 4. April wird jährlich an die Gefahr durch explosive Kriegsreste in vielen Regionen der Welt erinnert. Der letzte Landminenbericht vom November 2016 hat deutlich gemacht: Die Zahl der Opfer von Unfällen mit Minen und Blindgängern ist in einem Jahr um 75 Prozent gestiegen. Schuld daran ist unter anderem die massive und systematische Bombardierung mit explosiven Waffen in bewohnten Gebieten im Irak, in Syrien, im Jemen oder in der Ukraine. Explosive Waffen töten und verletzen vor allem die Zivilbevölkerung. Ihre Blindgänger bleiben oft noch lange nach dem Krieg als tödliche Gefahr zurück.
Mit einer aktuellen Petition ruft Handicap International heute dazu auf, dass die völkerrechtswidrige Bombardierung von Zivilbevölkerung beendet wird und die Betroffenen unterstützt werden: Malak spielte im Wohnzimmer, als eine Rakete einschlug. Ihre Schwester starb, sie selbst verlor ein Bein. Das Mädchen muss nun für immer mit einer Behinderung leben – weil entgegen internationalem Völkerrecht immer wieder Wohngebiete bombardiert werden. Helfen Sie mit Ihrer Stimme, das zu ändern!
