Machen statt meckern
Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Bild: LAG BW GLGL
Karlsruhe (kobinet) Aus Sicht der Inklusionsbeobachtung und -begleitung in Baden-Württemberg wenden viele Lehrer noch immer zu viel Kraft für Zweifel, Skepsis und vor allem Widerstand auf, anstatt sich mit positiver Energie an die Umsetzung der Inklusion zu machen. "Der Traum, möglichst alle Sonderschulen zu erhalten, wofür sich wieder viele der befragten Lehrer ausgesprochen haben, muss vor dem Hintergrund der UN-Behindertenrechtskonvention jetzt endlich einmal ausgeträumt sein", meint heute Projektleiterin Kirsten Ehrhardt. "Wer noch immer meint, Kinder mit Behinderung seien an Sonderschulen besser aufgehoben, lässt sich auf Inklusion nicht wirklich ein."
Das gelte für Lehrer wie für Politiker. In der Politik - im Bund und in Baden-Württemberg - fehle das klare Bekenntnis zu einem inklusiven Bildungssystem ohne Wenn und Aber und damit zu einer Gesellschaft, die auf Inklusion statt Separation setzt und darin dann auch wirklich investiert. Das sei 8 Jahre nach Geltung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland ein Armutszeugnis.
Mehr auf www.facebook.com/InklusionBW/
