Lust demokratisieren
Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Bild: move e.V.
Berlin (kobinet) Gelebte Sexualität als Menschenrecht und nicht als Privileg – das ist der Ansatz einer Tagung in Berlin. "Die Demokratisierung der Lust" heißt das Thema der 2. Fachtagung von move e.V., die am 23. Oktober im Roten Rathaus unter Schirmherrschaft von Kultursenator Klaus Lederer stattfindet. Das vorläufige Programm steht auf der Webseite der Tagung, erfuhr kobinet heute vom Vorbereitungsteam.
Es geht um Werte und entsprechendes politisches Handeln. "Sie sind undenkbar ohne die sexuelle Befreiung, in deren Zuge auch über die Ermöglichung von Sexualität für alte und behinderte Menschen, u.a. auch durch Sexarbeit nachgedacht wird", ist dort zu lesen. "Eine Demokratisierung der Lust verteilt nicht nur Sexualität anders, es ergibt sich auch eine andere Verteilung von Macht."
