Sichere und soziale Zukunft wählen
Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Bild: SoVD
Berlin (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) ruft alle Wahlberechtigten dazu auf, ihr demokratisches Recht wahrzunehmen und zur Wahl zu gehen. „Indem wir wählen, entscheiden wir uns für eine vitale Demokratie. Am 24. September nicht zu wählen, bedeutet, andere entscheiden zu lassen, wer die soziale Zukunft in Deutschland gestaltet. Und deshalb ist es so wichtig, die Angebote der Parteien zu vergleichen, um am Wahltag mitzubestimmen", sagte heute SoVD-Präsident Adolf Bauer.
In seinen Kernforderungen zur Bundestagswahl bezieht der SoVD Position zur Politik für Menschen mit Behinderungen ebenso wie zur Arbeitsmarkt-, zur Renten-, zur Pflege- und zur Gesundheitspolitik. Zudem fordert der SoVD, Frauen und Männer konsequent gleichzustellen: Hierfür müssten die eigenständige Existenzsicherung von Frauen gestärkt und Alleinerziehende besser unterstützt werden. Zudem tragen Frauen nach Einschätzung des SoVD ein hohes Risiko, im Alter in die Grundsicherung abzurutschen. „Über dieses Thema wurde im Wahlkampf bisher kaum diskutiert, obwohl es so viele Frauen betrifft. Langfristig wird das nicht ohne Folgen bleiben, wenn dieses Thema kurz vor der Wahl ausgespart wird. Denn wer die Armutsgefahr spürt, erwartet Schutz", warnt der Verbandspräsident.
