Ausweg aus Berliner Toiletten-Posse
Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Bild: Privat
Berlin (kobinet) Einen Ausweg aus der Berliner Toiletten-Posse sieht Ilja Seifert. Der Vorsitzende des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland (ABiD) unterbreitete heute einen Vorschlag, mit dem er anregt, vom brandenburgischen Rückzug aus der Kreisgebiets-Reform zu lernen und die Toiletten-Posse gesichtswahrend zu beenden. Mit einem aktuellen Foto mailte Seifert seinen Vorschlag an kobinet.
"Wenn der Berliner Senat - insbesondere der Herr Staatssekretär Kirchner - das Ausbooten der Firma WALL und ihres erfolgreichen Geschäftsmodells der Finanzierung supermoderner, selbstreinigender und barrierefreier öffentlicher Toiletten nicht so verbissen-ernst vorantriebe, könnte man über den Dilletantismus bei der Erfindung eines neuen Toiletten-Konzepts herzlich kichern", so der ABiD-Vorsitzende."Die brandenburger Landesregierung zog - massenhafte Bürgerkritiken ernstnehmend - ihre umstrittene (bzw. heftig bekämpfte) Kreisgebiets-Reform zurück. In meinen Augen ist das ein Zeichen von Stärke. Der Berliner Senat könnnte/sollte diesem Beispiel folgen: Werfen Sie Ihr unsinniges Trockenklo- und Provisorien-Konzept weg und verhandeln Sie mit WALL um Fortführung und Ausweitung seiner City-Toiletten um weitere 25 Jahre! Wer auf die Bevölkerung hört, ist klug."
