Gedenkveranstaltung an der Blauen Wand
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
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Berlin (kobinet) Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen gedenkt jedes Jahr in der Tiergartenstraße 4 in Berlin den "Euthanasie"-Opfern des Nationalsozialismus. Von dort aus planten die Nationalsozialisten 1940-1941 im Rahmen der sogenannten "T4-Aktion" unter direktem Befehl der "Kanzlei des Führers" die systematische Zwangssterilisierung und Tötung von Menschen mit sogenannten geistigen Behinderungen oder psychiatrischen Erkrankungen. Anlässlich des Gedenkens der Opfer der "Euthanasie"-Verbrechen im Nationalsozialismus finden am 31. Januar 2018 zwei Veranstaltungen statt.
Am 31. Januar um 11 Uhr findet eine Kranzniederlegung an der Blauen Wand, dem Gedenk- und Informationsort für die Opfer der NS-"Euthanasie"-Morde in der Tiergartenstraße 4 (10785 Berlin) statt,
Am 31. Januar um 19 Uhr findet eine Theateraufführung des Weltenbrecher Theaters der Lebenshilfe Lüneburg im Kleisthaus in der Mauerstraße 53. Das Ensemble zeigt das Stück: "Wo der Pfeffer wächst". Das Stück ist eine Eigenentwicklung und erforscht die Träume von Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung - Träume, die unter der NS-Herrschaft für Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung unträumbar gewesen wären.
Link zur Ankündigung der Veranstaltungen der Bundesbehindertenbeauftragten
