Bewährtes bleibt, Neues kommt – Arbeitsschwerpunkte 2018 im Netzwerk behinderter Frauen Berlin
Veröffentlicht am von Andrea Schatz
Bild: Sugi Winkler
kobinet (Berlin) Die Vorstandsfrauen und die Mitarbeiterinnen des Netzwerkes behinderter Frauen Berlin e.V. verständigten sich auf einer Klausurtagung über die Ausrichtung ihrer Arbeit im Jahr 2018.
Bestehen bleiben die inhaltlichen Schwerpunkte Gesundheit, Interkulturelle Öffnung und sexuelle Gewalt gegen behinderte Frauen und Mädchen.
Verändert hat sich das Mitarbeiterinnen-Team. Nach dem altersbedingten Ausscheiden der langjährigen Mitarbeiterin Dörte Gregorschewski stellte das Netzwerk zwei neue Kolleginnen ein. Für die Finanzverwaltung und das Projektmanagements ist seit dem 1. Januar 2018 Cinderella Schohl verantwortlich. Zuständig für die Öffentlichkeits- und Gremienarbeit ist seit 1. Februar 2018 Katharina Holl.
Ulrike Haase ist weiterhin verantwortlich für das Projekt "Geschlecht, Behinderung, Gesundheit und Migration". Sie vertritt das Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V. im Berliner FrauenGesundheitsNetzwerk und arbeitet am Runden Tisch „Barrierefreie frauenärztliche Versorgung“ mit. Als eine ihrer Sprecherinnen setzt sie sich für die Umsetzung der barrierefreien frauenärztlichen Regelversorgung ein. kobinet berichtete.
Sexuelle Gewalt gegen behinderte Frauen und Mädchen bleibt auch 2018 ein Themenschwerpunkt. Das um zwei Wochenstunden erweiterte Beratungsangebot für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen mit Behinderung kann seit 2018 dauerhaft aufrechterhalten werden und wird weiterhin von Bärbel Schweitzer übernommen.
Ein besonderes Anliegen ist dem Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V. die Interkulturelle Öffnung, damit behinderte Frauen und Mädchen mit Migrationsgeschichte selbstverständlich Teil des Netzwerks sind und werden.
Gleichermaßen befindet sich das Netzwerk im Prozess der Öffnung für Trans*frauen. Sie sind in der Beratung sowie in den meisten Angeboten herzlich willkommen. Die entsprechenden Veranstaltungen sind mit einem * (Sternchen) versehen.
Ein besonderer Fokus der Öffentlichkeitsarbeit liegt 2018 auf der Überarbeitung der Internetseite des Netzwerks. Ziele sind die weitestgehende Barrierefreiheit, sowie eine spezifische Ansprache der verschiedenen Zielgruppen für die Veranstaltungen im Netzwerk.
Das Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V. leistet mit seiner Arbeit in den verschiedenen Themenbereichen einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Belangen, die behinderte Frauen betreffen.
Finanziell gefördert wird das Netzwerk von den Senatsverwaltungen für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung sowie für Integration, Arbeit und Soziales.
