Technik bietet noch ungenutzte Potentiale
Veröffentlicht am von Hartmut Smikac
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Berlin (kobinet) Heute leben in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60 Prozent davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 auf drei Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt. Zum Tag der älteren Generation macht die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) darauf aufmerksam, dass Ortungssysteme dazu beitragen können, dass sich Menschen mit Demenz länger selbstständig bewegen können. Sie können außerdem Angehörige entlasten.
Dazu müssen die Geräte jedoch nutzerfreundlicher gestaltet werden. Dies ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts an der Berliner Charité, das von der DAlzG gefördert wurde. Das Projekt „Validierung und Optimierung des individuellen Nutzens von Ortungssystemen in der häuslichen Pflege bei Demenz“ lief von 2014 bis 2017 und erhielt fast 100.000 Euro aus der Forschungsföderung der DAlzG. Der Forschungsbericht steht in Lang- und Kurzfassung auf dieser Internetseite zum Nachlesen zur Verfügung.
