Erste Inklusionstage in Potsdam

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Das Filmmuseum in Potsdam
Das Filmmuseum in Potsdam
Bild: H. Smikac

Potsdam (kobinet) Die Landeshauptstadt Brandenburgs, Potsdam, will eine Stadt sein, die allen Menschen Perspektiven für ein erfülltes Leben bietet. „Teilhabe für alle“ ist allen Verantwortlichen dabei ein wichtiges Ziel. In der Landeshauptstadt geben viele Institutionen, Bündnisse und Gruppen dazu ihre Impulse und initiieren Projekte. Nicht zuletzt auch Menschen mit Behinderungen. Die 1. Potsdamer Inklusionstage bieten Menschen mit und ohne Behinderung die Gelegenheit, sich einzubringen, miteinander Vielfalt zu erleben – und auch den kritischen Austausch zu suchen.

In diesem Jahr hat sich in Potsdam erstmals ein breites Bündnis von Betroffenen, Selbsthilfegruppen, Vereinen und Institutionen zusammengefunden und ein buntes und umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Vom 29. April bis 6. Mai 2018 gibt es rund 30 Veranstaltungen, verteilt im gesamten Stadtgebiet, die die Vielfalt der Landeshauptstadt widerspiegeln. So werden beispielsweise bestehende Angebote in Museen, Theatern oder Führungen im Park Sanssouci durch leichte Sprache oder Gebärdendolmetscher weiteren Kreisen zugänglich gemacht. Vereine, wie der Kinder- und Jugendcircus Montelino, öffnen ihre seit Jahren inklusiv arbeitenden Trainingsgruppen.

Die Potsdamer Inklusionstage werden in Kooperation des Beauftragten für Menschen mit Behinderung der Landeshauptstadt Potsdam und dem Haus der Begegnung Potsdam organisiert und koordiniert. Gemeinsam soll auch der 5. Mai, der Europäische Aktions- und Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung begangen werden. Auf ihn wird schon am 3. Mai 2018 mit einem bunten Straßenfest vor dem Brandenburger Tor auf den Protesttag aufmerksam gemacht.

Weitere Informationen dazu und die Programmhefte dieser Inklusionstage stehen auf dieser Internetseite zum Herunter Laden zur Verfügung.