Erfolg für Selbst Aktiv beim SPD-Parteitag
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: AG Selbst Aktiv
Hannover (kobinet) Die SPD hat auf ihrem außerordentlichen Parteitag in Wiesbaden nicht nur Andrea Nahles zur neuen Parteivorsitzenden gewählt, sondern auch in ihrem Leitantrag zentrale Akzente zur Förderung von Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen mit Behinderung gesetzt. Darauf weist Karl Finke von Selbst Aktiv, der Arbeitsgemeinschaft behinderter Menschen in der SPD, hin.
"Wir sind stolz, dass die Initiative von 'Selbst Aktiv' und die offene Arbeitskultur innerhalb der SPD konkret gelebt wurde", so Karl Finke. Im beschlossenen Leitantrag der SPD auf dem Bundesparteitag in Wiesbaden am 22. April 2018 heißt es: "Wir wollen die Vielfalt unserer Gesellschaft in unserer Partei besser abbilden. Wir wollen insbesondere Frauen, jungen Menschen oder Menschen mit Migrationshintergrund sowie Menschen mit Behinderung eine bessere Teilhabe und die Übernahme von Verantwortung in unserer Partei ermöglichen, um so dem Anspruch der SPD als Integrations- und Inklusionspartei gerecht zu werden."
"Wir sind eine Partei, die für und mit allen Bevölkerungsgruppen Politik gestaltet und wollen dies in unserem Prozess für die SPD und die Gesellschaftserneuerung auch deutlich machen", so Karl Finke. Mit der Unterstreichung des politischen Ziels, sowohl Integrations- wie auch Inklusionspartei zu sein, habe die SPD in ihrem Leitantrag wie auch im Arbeitsprogramm wichtige Orientierung gegeben. "Wir von 'Selbst aktiv' werden hierbei engagiert mitarbeiten und setzen auf die Unterstützung von Andrea Nahles und Lars Klingbeil", so Karl Finke.

Von Inge Rosenberger
Andreas Nahles wird für mich immer diejenige bleiben, deren Ministerium sich lange Zeit geweigert hat, die BSG-Urteile zur Regelbedarfsstufe 3 umzusetzen.
http://www.bg45.de/index.php/9241/bmas-und-der-unfassbare-rechtsverstoss/
Von Behindert_im_System
Zitat:
"Wir von 'Selbst aktiv' werden hierbei engagiert mitarbeiten und setzen auf die Unterstützung von Andrea Nahles und Lars Klingbeil", so Karl Finke.
Sehr geehrter Herr Finke,
dann müssen wir uns ja keine Gedanken machen und mit der von Ihnen vorgetragenen Überzeugung vergessen wir alles, was eine Andrea Nahles mal als Arbeitsministerin versprochen hatte, damit es Menschen mit Behinderung besser geht.
Erinnern Sie sich wie Frau Merkel alles Unbequeme entfernte? In der SPD mit Frau Nahles an der Spitze, waren Schulz und Gabriel erst der Anfang und weitere werden folgen für den Erfolg und Erhalt der Macht von Andrea Nahles, denn diese 66,3% sind der erste Warnschuss welchen anscheinend keiner hören will? Warten wir ab bis die ersten Umbesetzungen der Ministerposten beginnen, denn man hat ja bereits nach wenigen Wochen schon die ersten Töne vernehmen können, ob die richtigen Entscheidungen getroffen waren?
Von Rosa
Karl Finke und die AG Selbst Aktiv ist stolz auf die "offene Arbeitskultur" in der SPD ?
Millionen Menschen konnten am Sonntag den Parteitag am Bildschirm verfolgen und sehen, wie die SPD und Andrea Nahles mit ihrer Gegenkandidatin umgegangen ist.
Beschämend und zwar für die gesamte Vorstandsriege der SPD!
Und wie das BTHG - politisch gewollt - umgesetzt werden soll, erfahren wir ja gerade aus Ingolstadt. Andere Kostenträger werden folgen.
Also nichts, worauf ich als langjährige SPD-Wählerin stolz sein könnte!
Von kirsti
Zitat:
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Wir sind stolz, dass die Initiative von 'Selbst Aktiv' und die offene Arbeitskultur innerhalb der SPD konkret gelebt wurde‘, so Karl Finke. Im beschlossenen Leitantrag der SPD auf dem Bundesparteitag in Wiesbaden am 22. April 2018 heißt es: Wir wollen die Vielfalt unserer Gesellschaft in unserer Partei besser abbilden. Wir wollen insbesondere Frauen, jungen Menschen oder Menschen mit Migrationshintergrund sowie Menschen mit Behinderung eine bessere Teilhabe und die Übernahme von Verantwortung in unserer Partei ermöglichen, um so dem Anspruch der SPD als Integrations- und Inklusionspartei gerecht zu werden."
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Ist das noch Satire oder ernst gemeint: mit Andrea Nahles als Parteivorsitzender wird die SPD eine „Integrations- und Inklusionspartei?“