Protesttag in Familie

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Protesttag in Köthen
Protesttag in Köthen
Bild: Jens Wegener

Köthen / Anhalt (kobinet) Anlässlich des Europäischen Protesttages für Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2018 organisiert der Beirat für Menschen mit Behinderung des Landkreises Anhalt-Bitterfeld traditionell eine Veranstaltung. Unter dem Motto „Inklusion von Anfang an“ hatten sich die Organisatoren in diesem Jahr für eine Begegnungsveranstaltung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung in Form eines gemeinsamen „Picknicks“, das von einem kulturellen und bildungsbezogenen Austausch umrahmt wird, entschieden. 

In Kooperation mit der Dr. Samuel-Hahnemann-Schule, einer Freien Schule Anhalt, der Werkstatt für Menschen mit Behinderung der Diakonie Wolfen, dem Blinden- und Sehbehindertenverband des Landes Sachsen-Anhalt, der Lebenshilfe gemeinnützige GmbH Köthen sowie dem Klub für Körperbehinderte und ihre Freunde Bitterfeld fand diese als Tag der Begegnung von Kindern und Erwachsen mit und ohne Behinderung sowie Eltern diese Kinder statt.

Ein Programm, das von Schülerinnen und Schülern vorgetragen wurde, bildete den Auftakt der Veranstaltung und lud zum gemeinsamen Singen ein. Anschließend stand viel Raum für Gespräche untereinander sowie gemeinsamen Beschäftigungen zur Verfügung an denen sich auch ein Landtagsabgeordneter, der Landrat sowie weitere Vertreter der Verwaltungen beteiligten.

Kinder und Erwachsene beim gemeinsamen Spiel am Protesttag
Gemeinsames Spiel am Protestag Foto: Jens Wegener

 

Gespräche am Protesttag
Gespräche am Protesttag Foto: Jens Wegener

 

Lesermeinungen zu “Protesttag in Familie” (1)

Von TN

Köthen / Anhalt - da kannst einem Grausen. An Köthen scheint der 'Aufbau Ost[deutschland, Deutschland östlich der Elbe] vorbeigerauscht zu sein. Ebenso an Coswig / Anhalt.

Noch eins: Was hier in Köthen / Anhalt als Inklusion aufgetischt wurde, ... erneut ein Beispiel inflationärer Verwendung des Begriffes und Verwässerung der Tatsache, deren Name 'Inklusion' ist.