Mobile Ausstellung "Verschweigen Verurteilen"
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: domain public
Mainz (kobinet) Eine mobile Ausstellung unter dem Motto "Verschweigen Verurteilen" wird an die Verfolgung homosexueller Menschen in Rheinland-Pfalz in der Zeit zwischen 1946 und 1973 erinnert. Die mobile Ausstellung macht das Unrecht sichtbar, das strafrechtlich verfolgte und verurteilte schwule Männer und gesellschaftlich geächtete lesbische Frauen nach dem Zweiten Weltkrieg in Rheinland-Pfalz erleben mussten. Das Ausstellungskonzept folgt der Alltäglichkeit und macht durch Bilder, Briefe, Fotos, Statistiken, Bücher und audiovisuelle Elemente die Schicksale der Menschen sichtbar, begehbar und damit auf eine intensive Weise erlebbar, heißt es in der Ankündigung.
Die Ausstellung ist für die pädagogische Arbeit in der Schule und Erwachsenenbildung geeignet und Teil der Demokratie- und Menschenrechtsarbeit der rheinland-pfälzischen Landesregierung. Sie ist ein wichtiger Schritt, nachfolgende Generationen für homophobe und transphobe Tendenzen zu sensibilisieren und für eine demokratische, vielfältige und solidarische Gesellschaft zu werben, heißt es weiter.
Die Ausstellung kann über medien.rlp - Institut für Medien und Pädagogik e.V. - unter der E-Mail [email protected] kostenfrei entliehen werden, die Versicherung trägt das rheinland-pfälzische Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz. Sie wird von medien.rlp vor Ort auf- und wieder abgebaut. Eine Fläche von mindestens 90 qm sollte für die Ausstellung zur Verfügung stehen. Als weiteren Service wurden Layouts für ein Poster und einen Flyer zur Ausstellung erstellt, die individuell durch medien.rlp an die Entleiher angepasst werden können.
