ReferentInnen-Schulung in Erkner

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Bild von Grit Kühlborn
Bild von Grit Kühlborn
Bild: Grit Kühlborn

Erkner (kobinet) "Vom Case zum Coach", so lautet der Titel eines Projektes der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) mit der Abkürzung CASCO. Dabei entwickelt die ISL ein Schulungsprogramm für behinderte Expert*innen und qualifiziert sie mit dem Ziel, diese als Referent*innen für menschenrechtsbasierte Behindertenpolitik in verschiedenen Fort- und Weiterbildungsangeboten einzusetzen. Heute beginnt das zweite Präsenzseminar der CASCO-Schulung in Erkner, wie Grit Kühlborn von der ISL den kobinet-nachrichten mitteilte.

"Vom 15. - 17. Juni treffen sich die 16 Teilnehmer*innen zum 2. CASCO-Präsenzseminar in Erkner. Dabei soll die Auswertung des praktischen Einsatzes im Mittelpunkt stehen und Aspekte wie Präsentation der eigenen Person als Referent*in, aber auch Vertrags- und Honorarfragen für zukünftige Einsätze als Referent*in thematisiert werden. Die Einsatzorte der Teilnehmenden für den praktischen Einsatz reichten dabei bisher von Veranstaltungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation (BAR), über das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bis hin zu den verschiedensten Vereinen und Initiativen. Außerdem erreichen uns auch immer wieder Anfragen, die wir an unsere Teilnehmer*innen weiterleiten können", berichtet Grit Kühlborn. Die thematische Vielfalt reiche dabei von der UN-Behindertenrechtskonvention, über Empowerment, bis hin zum Thema Selbstsicherheit und Umgang mit Diskriminierungserfahrungen. Das Projekt wird aus Mitteln des Ausgleichsfonds beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert

Link zu weiteren Infos zum CASCO-Projekt