WM-Nigeria: Kampf gegen Blutkrebs
Veröffentlicht am von Franz Schmahl
Bild: Carl Ikeme
Köln (kobinet) Die nigerianische Nationalmannschaft spielt heute Abend in St. Petersburg gegen Argentinien um den Einzug ins Achtelfinale. Fehlen wird den "Super Eagles" dabei ihr Schlussmann - Carl Ikeme. Der nigerianische Nationaltorwart kämpft nicht mehr um Punkte und Siege, sondern um sein Leben! Im Juli 2017 war bei ihm Blutkrebs diagnostiziert worden, so die DKMS gemeinnützige GmbH (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei).
Die ganze Geschichte von Carl Ikeme ist auf https://mediacenter.dkms.de/news/wm-ikeme/ zu lesen. Für Nigerias deutschen Nationaltrainer Gernot Rohr spielte er eine besondere Rolle, auch auf dem Weg zur WM-Endrunde in Russland: „Carl Ikeme hat uns auf die gute Straße gebracht mit einer fantastischen Leistung in Sambia. Das war das erste Spiel, das haben wir gewonnen dank ihm. Und dann wurde er krank und er ist immer mit uns als 24. Spieler im Geiste dabei", erklärte Rohr in einem ARD-Interview. „Und was wir machen hier ist auch für ihn. Wir wollen ihm positive Dinge aus Russland senden, gute Leistungen und vor allem hoffen wir, dass er bald wieder dabei ist."
Auf dem Weg der Besserung
Pünktlich zur Weltmeisterschaft konnte sich Carl Ikeme mit einer positiven Nachricht zurückmelden. „Nach einem harten Jahr und einer intensiven Chemotherapie möchte ich alle wissen lassen, dass ich auf dem besten Weg der Genesung bin. Ich habe zur vollständigen Heilung immer noch Hürden zu nehmen, aber ich kann nun hoffnungsvoll nach vorne schauen und auf Normalität hoffen."
