Job in Kindertagesstätte
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: Aktion Mensch e.V.
Adelsdorf (kobinet) Die Gemeinde Adelsdorf beschäftigt unter anderem zwei Mitarbeiterinnen mit Behinderungen in der Kindertagesstätte "Villa Regenbogen" – eine davon ist eine junge Frau mit einer sogenannten geistigen Behinderung, die durch das bayerische Programm "Berufsorientierung individuell" ihren Arbeitsplatz gefunden hat. Darauf hat Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer bei der Übergabe des Emblems "Inklusion in Bayern - wir arbeiten miteinander" an den 1. Bürgermeister von Adelsdorf, Karsten Fischkal, hingewiesen.
In Bayern gibt es nach Informationen der Ministerin ein neues Infoportal, das sowohl Bewerbern mit Behinderung als auch potentiellen Arbeitgebern viele wichtige Fragen beantwortet und anhand zahlreicher guter Beispiele aufzeigt, wie Inklusion im Arbeitsleben funktionieren kann. Es helfe auch dabei, Unsicherheiten abzubauen und die Kontaktaufnahme zu erleichtern, wie es in einer Presseinformation des bayerischen Sozialministeriums heißt.
Das NETZWERK ARTIKEL 3 fordert angesichts der Tatsache, dass nunmehr bereits seit einem halben Jahr bundesweit die Beschäftigung behinderter Menschen, die sonst in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten würden, im Rahmen eines Budgets für Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt mit entsprechenden Zuschüssen möglich ist, mehr Anstrengungen in diesem Bereich. Gerade in Kindertagesstätten und bei kommunalen Angeboten und Betrieben böten sich eine Reihe von Beschäftigungsmöglichkeiten für diesen Personenkreis, betonte Ottmar Miles-Paul, der sich beim NETZWERK ARTIKEL 3 für die Partizipation behinderter Menschen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes im Rahmen einer Förderung durch den Partizipationsfonds des Bundes stark macht.
