Neue Impulse zur Barrierefreiheit aus Italien
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
Bild: Yamuna Rösch
Mainz (kobinet) Es gibt wohl kaum einen Landesbehindertenbeauftragten, der sich so gut und umfassend mit dem Thema Barrierefreiheit auskennt, wie Matthias Rösch aus Rheinland-Pfalz. Vor kurzem schaute er sich während seines Urlaubs in Italien auch in Sachen Barrierefreiheit um und war an einigen Stellen richtig angetan, wie er den kobinet-nachrichten berichtet. Im Museum Uffizien in Florenz hat Matthias Rösch beispielsweise die Venus von Botticelli entdeckt, die es dort auch als Tastmodell für blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher des Museums gibt.
Hier gibt es sogar die Venus zum Anfassen. In Italien fällt mir auf, wie wirksam Regelungen zur Barrierefreiheit privater Anbieter öffentlicher Angebote sind. Selbst die kleine Strandbar hat einen barrierefreien Zugang und eine Behindertentoilette. Viele Cafés und Gaststätten sind ebenfalls mit Behindertentoiletten nachgerüstet. Da sind wir in Deutschland im europäischen Vergleich mit der Gesetzgebung im Rückstand", berichtete Matthias Rösch den kobinet-nachrichten.
