70.000. Stolperstein verlegt
Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul
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Frankfurt (kobinet) In einem Bericht von Domradio.de werden die Stolpersteine als "das größte dezentrale Mahnmal der Welt" bezeichnet. Die Stolpersteine erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus. Gestern wurde der 70.000. Stein in Frankfurt vom Künstler Gunter Demnig verlegt. Und zwar um an Willy Zimmerer zu erinnern, der aus körperlichen Gründen, er war behindert, von den Nazis ermordet worden ist, wie es im Interview des Domradio mit dem Künstler heißt.
"Man muss sich klarmachen, dass die Nazis das Vergasen von Menschen mit den Behinderten geübt haben und dass die Männer, die in den Tötungsanstalten von Hadamar und Grafeneck ihr Werk getan haben, nach Auschwitz geschickt worden sind, um Juden in riesigem Stil zu vergasen", betonte Günter Demnig im Interview.
